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Erster Wettkampf der Saison 2015

Am Wochenende startete endlich die neue Saison mit einem Ergotest über 2000m und die Frühjahrslangstrecke im Zweier ohne über 6000m.

Der Trainingsplan der letzten Woche war sehr übersichtlich, da am Wochenende der erste Wettkampf nach dem Wintertraining in Leipzig anstand und wir uns erholen durften. Wir sind nur noch zu kurzen Einheiten im Zweier aufs Wasser gegangen und haben am Mittwoch die letzte Belastung auf dem Ergo absolviert. Kerstin und ich haben die freie Zeit nach dem Training genutzt und unser Boot gepflegt. Da mit Wasser und Spüli nicht viel auszurichten war, haben wir es poliert und neuer Rollschienen eingebaut, da die alten nicht mehr sauber zu bekommen waren. Am Donnerstag nach der Rudereinheit und letzten Startübungen, sowie Schlägen in Rennfrequenz haben wir die Boote verladen.

Die Anspannung vor dem ersten Wettkampf wurde größer und am Freitag nach einer kurzen Ergoeinheit ging es mit den Bussen nach Leipzig. Am Abend gingen Kerstin und ich früh schlafen, da der Start am Samstagmorgen für uns in der ersten Gruppe um 8:30 war. Wir sind als Frauen Riemen Gruppe jeweils die Ersten, die den Ergometertest fahren und dann am Sonntag auch die Langstrecke eröffnen. Ich finde das gut, denn dann hat man den Test früh hinter sich, während andere noch immer auf ihren Start warten müssen. Mit vielen neuen Bestzeiten und insgesamt 11 Riemerinnen, die unter 7 Minuten gefahren sind, war die Stimmung nach dem Test gut. Die schnellsten waren Michaela Schmidt und Constanze Duell  mit 6:49,3 Min. Ich war mit meinem Wert nicht ganz so zufrieden, weil ich mich fit gefühlt habe und gerne Bestwert gefahren wäre, aber 0,9 sec über dieser Zeit geblieben bin.

Nach nur einem Nachmittag Pause und einem kurzen Einrudern auf dem Kanal bei Sonnenschein und relativ warmen Temperaturen, ging es Sonntag früh los zur Langstrecke. Das Wetter wurde schlechter und es regnete als wir auf dem Weg zum Start waren. Der Wind stand schiebend in der Strecke. Da Kerstin und ich mit der Startnummer 3 ins Rennen gegangen waren, durften wir als eines der ersten Päärchen die Ziellinie überqueren und das Wettkampfwochenende beenden. Ich war super kaputt, aber sehr glücklich, als wir später am Steg erfuhren, dass wir die schnellste Zeit gefahren waren. Zusammen mit den Davids Zwillingen Miriam und Sara (3. Platz), sowie mit Anne Becker und Julia Wärmer (2.Platz) durften wir zum Abschluss des Wochenendes noch zur Siegerehrung. Ich bin sehr zufrieden mit diesem ersten Wettkampf, aber jetzt gilt der Fokus der Kleinbootmeisterschaft in Brandenburg.

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Siegerehrung am Sonntag

 

Eure Alex

Training, Ergo, Zweier

ZweiertrainingDie letzte Woche war für uns die letzteintensive Trainingswoche, bevor es nun in die Regenerations- und Wettkampfphase geht.

Da im Moment Semesterferien sind und ich keine Famulaturen machen muss, kann ich mich voll und ganz auf das Training einlassen. Davon stand auch eine ganze Menge an. Da wir in Leipzig erst über das Ergo rutschen dürfen und dann im Zweier antreten, haben wir auch beides vorbereitet. Mittwoch mit Ergostrecken und Sonntag mit einer längeren Belastung im Zweier. Jetzt sind wir bestmöglichst vorbereitet auf den ersten Wettkampf nach dem Winter!

Auch ohne Uni gibt es allerdings genug schöne Dinge, die man in seiner Freizeit machen kann. Ich nutze die Semesterferien immer, um mich mehr mit meinen ‚außer-Ruder-Freunden‘ zu treffen, die sonst leider viel zu oft hinten anstehen müssen.

Das Highlight in dieser dann doch sehr anstrengenden Woche war allerdings der Sonntag. Thomas hatte Einsehen mit uns und uns nach dem zweiten Frühstück freigegeben, so dass ich die Gelegenheit nutzte und mich direkt in den Zug gesetzt habe um meinen Freund in Köln zu besuchen. Gemeinsam waren wir dann im Schokoladenmuseum und haben vollbepackt mit Pralinen einen Spaziergang an den Krahnenhäuser vorbei entlang am Rhein gemacht. Solche Sonntage sind ja leider auch viel zu schön und viel zu selten.

Fast erholte Grüße

Eure Marchi

Saisonauftakt in Leipzig

Am Wochenende startete endlich die neue Saison mit dem ungeliebten Ergotest über 2000m und die Langstrecke in den teilweise neuen Zweierkombinationen über 6000m.

Leipzig
Leipzig

Nach der letzten harten Trainingswoche und der 4km Vorbelastung am Sonntag, begann die Woche deutlich entspannter als sonst. Das Trainingspensum wurde stark reduziert und es stand nur noch eine Einheit pro Tag auf dem Programm. Ich konnte am Dienstag meine letzte Klausur für dieses Semester schreiben und mich auf was Wochenende konzentrieren.

Nur einige wenige Wasserkilometer sammelten wir noch, um mit einem guten Gefühl im Kleinboot anzureisen. Mittwochs stand dann noch die 1000m Ergometervorbelastung mit Laktat an, die ein guter Anhaltspunkt für den Test am Samstag sein sollte. Für mich lief es ganz gut und der Laktatwert war nicht sehr hoch. Dennoch bleibt eine gewisse Unsicherheit, ob man die Zeit auch auf der doppelten Distanz halten kann. Die restliche Zeit der Woche, in der ausnahmsweise kein Training sondern ausdrücklich Erholung auf dem Programm stand, war entspannt und angespannt zugleich, da das Wochenende immer näher rückte.

Freitags reisten wir nachmittags in Leipzig an, bauten die Boote auf und fuhren ins Hotel, um uns noch ein wenig auszuruhen, da die Nacht nur kurz werden würde. Da der Ergometertest am Samstag schon um acht Uhr auf dem Plan stand, mussten wir sehr früh raus. Die Anspannung kurz vor dem Start war allen anzumerken und ich wollte es nur noch schnell hinter mich bringen. Keine sieben quälenden Minuten nach dem ersten Start war es für mich vorbei und ich konnte mich völlig fertig, aber glücklich über eine neue, deutliche Bestzeit freuen. Mit zahlreichen neuen Bestwerten in der Tasche und insgesamt einem sehr starken und zufriedenen Frauenteam verließen wir die Halle, noch bevor viele andere überhaupt gestartet waren und freuten uns über ein ausgiebiges und leckeres zweites Frühstück. Bevor es dann zur letzten Einheit im Zweier vor der Langstrecke ging, hatten wir einige ruhige Stunden auf unseren Zimmern im Hotel und der ein oder andere konnte etwas Schlaf nachholen.

Nach dieser kurzen Erholungsphase fanden wir uns am Sonntag früh am Start ein, um mit den Frauenzweiern die Langstrecke zu eröffnen. Die Bedingungen waren gut, das Rennen hart, da der Ergotest noch in den Knochen steckte. Mein Rennen verlief durchwachsen und endete nicht mit der gewünschten Platzierung. Kathrin & Kerstin konnten vor Ronja & Julia und Anne & Michaela gewinnen. Schnell wurden nach dem Rennen die Boote abgebaut und nach der Siegerehrung ging es  wieder nach Hause.

Der anstrengende Saisonstart war vorbei und die erste Standortbestimmung für diese Saison war absolviert. In drei Wochen folgt die Kleinbootmeisterschaft als weitere wichtige Regatta.