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Letzte nationale Standortbestimmung in München

Nach einigen Wochenenden mit Training und Regatten in Zweier, Vierer und Achter wurden am vergangenen Wochenende die Boote benannt, die sich ab dem 21. Juni in München einfinden, um bei den Deutschen Jahrgangsmeisterschaften U23 an den Start zu gehen. (Infos zur DM)

Direkt im Anschluss geht es dann für die Nationalmannschaft, die am Samstag, den 24. Juni, endgültig nominiert wird, ins Vorbereitungstrainingslager nach Ratzeburg, wo den Mannschaften der letzte Feinschliff verliehen wird.

 

Hartmann/Marchand offiziel für Rio nominiert

Der Deutsche Oympische Sportbund (DOSB) hat gestern weitere Athleten offiziell für die olympischen Spiele im Sommer in Rio de Janeiro nominiert. Mit dabei: Der Frauen Zweier-ohne mit Kerstin Hartmann und Kathrin Marchand.

Das Duo bereitet sich derzeit im Trainingslager im österreichischen Weißensee auf Olympia vor, danach geht es mit dem kompletten Nationalteam  in das letzte Trainingslager vor der Anreise nach Rio in Ratzeburg.

DOSB nominiert weitere 143 Athletinnen und Athleten für Rio

Ausblick: Deutsche Junioren-/Jahrgangsmeisterschaften U17 und U23

Vom kommenden Donnerstag bis Sonntag (23.-26.06.) finden in Hamburg neben den Deutschen Juniorenmeisterschaften die Deutschen Jahrgangsmeisterschaften der U17 und U23 statt. Ursprünglich sollten die Nachwuchs-Titelkämpfe in Essen auf dem Baldeneysee stattfinden, der jedoch von einer massiven Verkrautung befallen ist, und somit für ihre Austragung nicht mehr in Frage kommt. Die Hansestadt sprang jedoch kurzfristig ein und bietet insgesamt 616 gemeldeten Booten und ihren Athlet/innen unter anderem die Chance sich für den Saisonhöhepunkt, die U19- und U23-Weltmeisterschaften in Rotterdam/Niederlande (21.-28.08.), zu qualifizieren. Die Titelkämpfe beginnen am Donnerstag mit den Vorläufen, gehen am Freitag über die Hoffnungsläufe über die Semi-Finals und erste Endläufe bis zu den großen Finals am Sonntag.  Für den U23- Frauen Riemenbereich geht es wiederum im Zweier Ohne, Vierer Ohne und Achter zur Sache.

Frauen Zweier Ohne

Da für das Rennen des Frauen Zweier Ohne nur 4 Boote gemeldet sind, findet am Freitag um 11:10Uhr ein Bahnverteilungsrennen satt, das Finale wiederum startet am Samstag um 11:03Uhr. Frauke Hacker (Rostock)/ Leah Labudde (Greifswald), die seit Herbst immer wieder gute Leistungen zeigen, werden unter anderem von Anna Brendel (Minden)/Pia Greiten (Osnabrück) herausgefordert und müssen sich erneut beweisen. Der Sieger des Finals wird den DRV in dieser Bootsklasse auf den U23- Weltmeisterschaften in Rotterdam Ende August vertreten.

Frauen Vierer Ohne

Auch im Vierer-Ohne finden nur ein Bahnverteilungsrennen sowie ein Finale statt. Der Start des Bahnverteilungsrennens ist am Freitag um 14:00Uhr, der des Finals am Samstag um 13:52Uhr. Hier müssen sich die Anwärterinnen auf den U23-Achter sowie die auf den Vierer-Ohne unter Beweis stellen und ihrer möglichen Favoritenrolle gerecht werden. Die an den Start gehenden Kombinationen ergeben sich aus den Ranglisten im Kleinboot sowie aus den Ergebnissen der Internationalen Regatta in Ratzeburg. Ob Sophie Oksche (Ingolstadt)/Carolin Dold (Greifswald)/ Laura Prieß (Rostock)/ Elisaveta Sokolkova (Lauingen) den Angriffen von unter anderem Friederike Reißig (Mainz)/Sina Kühne (Dresden)/Alyssa Meyer (Berlin)/Stella Bleich (Potsdam) stand halten können ist mit Spannung zu erwarten.

Frauen Achter

Nach getaner Arbeit im Vierer Ohne kommt es zum Finalen Showdown im Achter. Start ist am Sonntag um 17:05. Allen Riemerinnen wird die Chance gegeben sich im Großboot unter Beweis zu stellen und es bleibt spannend, ob sich der gesetzte Achter dieses Mal im ersten- und einzigen- Rennen durchsetzen kann.

Am Samstag und Sonntag gibt es einen Live-Stream auf dem von 8:45 bis 17:45 unter folgendem Link die Rennen verfolgt werden können:

http://sportdeutschland.tv/rudern/deutsche-juniorenmeisterschaften-hamburg

Die Liveergebnisse lassen sich unter diesem Link finden:

http://www.stoebehh.de/Hamburg/Ergebnisse.htm

Wir freuen uns auf spannende Titelkämpfe!

Internationale Ratzeburger Ruderregatta

Internationale Ratzeburger Ruderregatta / Bildung U23 Nationalmannschaft

Den letzten Schliff vor den Deutschen Jahrgangsmeisterschaften holte sich der U23-Nachwuchs dieses Wochenende auf der 57. Internationalen Ratzeburger Ruderregatta, die dort traditionell auf dem Küchensee stattfand. Bei sommerlichen Temperaturen und Sonnenschein griffen die Damen hauptsächlich in Vierern und Achtern in das Renngeschehen ein und brachten in wechselnden Kombinationen den Küchensee zum kochen. Einen guten Start erwischte am Samstag der Vierer in der Besetzung Baloghy/Cosack/Stöhner und Spanke, die sich gegen die internationale Konkurrenz aus Frankreich und Polen mit einem Start-Ziel-Sieg durchsetzen konnte. Im Zweier Ohne siegte die Kombination Labudde/Hacker, die sich bereits im Herbst auf der Langstrecke in Dortmund in den A-Bereich hinein gerudert hatten, souverän sowohl im Vorlauf als auch im darauffolgenden Finale. Den zweiten Rang erruderte sich die Kombination Wesselmann/Beckendorff, die im Vorlauf noch hinter den drittplatzierten des Tages Schanze/Bliemel landete. Im Achter sorgte unter anderem ein verbogenes Schwert für eine knappe Niederlage des favorisierten Achters. Die Besetzung Dold/Prieß/Sokolkova/Oksche/Meyer/Kühne/Reißig/Bleich/St. Hillemann musste sich mit 2sec dem zweiten Auswahlachter geschlagen geben; schwor sich jedoch für das Rennen am nächsten Tag mehr Mut und Kampfgeist, sowie ein intaktes Schwert. Am Sonntag war das Vierer Feld gefüllter und wurde im Ziel von der Kombination Taeuber/Barz/Wesselmann/Beckendorff angeführt. Zwei Sekunden dahinter kamen Lange/Meyer/Kühne/Kirstein über die Ziellinie. Im Zweier Ohne gewannen Labudde/Hacker wie am Tag zuvor sehr deutlich vor Schanze/Bliemel und einer Kombination aus Frankreich. Nach Umbesetzungen beider Mannschaften konnte der favorisierte Achter in der Besetzung Dold/Oksche/Sokolkova/Bleich/Brendel/Greiten/Reißig/Prieß/St. Hillemann seiner Rolle gerecht werden und siegte mit einem Vorsprung von 7sec vor dem zweiten Auswahlboot und weiteren 19sec vor einem polnischen Boot.

In 3 Wochen finden die Deutschen Jahrgangsmeisterschaften in Hamburg statt, welche ursprünglich in Essen auf dem Baldeneysee ausgetragen werden sollten, jedoch wegen starker Algen und Wasserpflanzen abgesagt werden mussten. Die Regatta dient dem Deutschen Ruderverband als Nominierungswettkampf für die U23-Nationalmannschaft. Es werden spannende Rennen um die begehrten Tickets für die WM Ende August in Rotterdam erwartet. Bis dahin heißt es für alle Athleten: „Gesund bleiben!“.

Achter verpasst Olympiaqualifikation / Weltcup in Luzern

Der Frauenachter hat die Qualifikation für die olympischen Spiele nicht geschafft. Nach einem sehr guten Start im Finalrennen konnte das deutsche Boot zuerst mit den Gegnern aus Rumänien, den Niederlanden, Australien und China mithalten. Ab der Streckenhälfte jedoch konnte das deutsche Team das Tempo der anderen nicht mehr mitfahren und musste sich im Ziel mit einem deutlichen Rückstand und dem 5. Platz abfinden. Nur die ersten beiden Plätze sicherten sich ein Ticket für Olympia in Rio.

Weltcup Luzern

Der qualifizierte Zweier ohne Steuerfrau mit Kathrin Marchand und Kerstin Hartmann musste sich am Wochenende fast der gesamten Konkurrenz stellen, die auch in Rio am Start sein wird. Einzig Rumänien und die nachqualifizierten Boote Spanien, Italien und Polen waren nicht gemeldet.
Im Vorlauf konnten sich Hartmann/Marchand durch einen mutigen Rennangang den zweiten Platz hinter den Olympiasiegern aus Großbritannien sichern und den WM-Vierten Dänemark in den Hoffnungslauf schicken.

Im Halbfinale allerdings fehlte es auf der Strecke noch etwas an Tempo, so dass sich die ihrerseits hier gut gefahrenen Dänen den dritten Platz hinter USA und Neuseeland sichern konnten. Der deutsche Zweier verpasste das A-Finale und musste am Sonntag im B-Finale antreten. Hier traf man auf bekannte Gegner aus Frankreich, Kanada, China und den britischen Ersatz-Zweier. Die Franzosen und Kanadier starteten mutig, konnten Hartmann/Marchand aber auf der zweiten Streckenhälfte nichts mehr entgegensetzen, so dass das deutsche Duo mit einem Sieg im B-Finale und insgesamt Platz 7 die Regatta beendete.

„Die Regatta ist für uns ok gelaufen. Es ist ärgerlich, dass wir die Dänen im Halbfinale nicht nochmal schlagen konnten und es so nicht ins A-Finale geschafft haben. Für Poznan wissen wir, welche Schwächen wir eliminieren müssen. Wir wissen aber auch, dass wir gut losfahren können und dass das A-Finale in Rio durchaus in Reichweite ist.“ Kommentierte Kathrin Marchand den Weltcup.

photo credit: worldrowing.com /Detlev Seyb