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Spiel, Spaß und Gewitter

Diese Woche war bei uns in Dortmund, wie in großen Teilen Deutschlands, das Wetter ziemlich schlecht. Regen und Sturm gefolgt von Gewitter ist der Horror für jeden „ Draußen Sportler “. Und gerade wir Wassersportler sind dann mit Wellen und plötzlichen Windböen ziemlich bedient.  Am Wochenende mit der großen Gruppe von U23 und A-Frauen haben wir trotz des schlechten Wetters produktive Arbeit geleistet. Für mich als Steuerfrau ist Regen im Sommer/Frühjahr nicht so schlimm, denn wie heißt es ja so schön „es gibt kein Schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung“. Stimmt natürlich nicht ganz, aber ihr wisst sicher, was ich meine.altApzPVQyNQIKExZun1LvPc3mkkr8hsdO78nl49nicagOu

Um die Laune etwas zu heben und einen netten Abend zu verbringen, waren mein Freund Martin und ich schon am Dienstagabend bei unseren Freunden Sebbo und Vera zum Essen eingeladen. Die beiden waren selbst Leistungssportler und Martin hat früher mit Sebbo zusammen in einer WG gelebt. Seit dem die beide ausgezogen sind, treffen wir uns regelmäßig zum Essen und „Siedler von Catan“ spielen. Grundsätzlich gewinnt Martin aber ich möchte hier noch einmal festhalten, dass an diesem Tag Vera uns in Grund und Boden gespielt hat.WP_20140506_011

Da Johanna te Neus am Sonnerstag Geburtstag hatte und diesbezüglich viel Kuchen und Muffins bekommen hat, mussten wir uns also Freitag unbedingt treffen um diese zu vernichten und eins ihrer Geschenke, nämlich „Aktivity“ zu spielen. Mit der großen Gruppe hatte ich eine Menge Spaß. Ich muss zugeben, da kommt der Schreihals in mir raus und ich nenne meine Assoziationen auf die pantomimisch dargestellt, gezeichnet oder erklärten Begriffe nicht in normaler Lautstärke, sondern schreie lauthals alles raus, was mir dazu einfällt. Grausam. Ich würde mit mir selbst nicht spielen wollen, also Danke an euch Mädels, dass ihr es trotzdem getan habt!

Nächstes Wochenende geht es zu meiner ersten Regatta seit Luzern letzten Jahres. Ich freue mich riesig endlich wieder aus dem Startblock sprinten zu dürfen. Da in Duisburg eine teils überdachte Tribüne ist, ist schlechtes Wetter keine Ausrede für euch, unser erstes Achterrennen der Saison zu verpassen. Also, hoffentlich bis Samstag!

Letztes Großbootwochenende vor Saisonbeginn

20140322_075402Hi Leute,

diese Woche ist wieder viel passiert bei uns am Stützpunkt. Es stand die alljährliche Sportuntersuchung für den Frauen-Riemenbereich an, bei der wir ganz unerwartet alle für fit und sporttauglich befunden wurden 😉

20140322_083357Hauptbestandteil des Trainings unter der Woche war das Ausprobieren der zum Teil neuen Zweierkombinationen für den bevorstehenden Langstreckentest in Leipzig.

„Raus aus den Zweiern – rein in den Achter!“, das war das Motto für dieses Wochenende. Bevor ich mich überhaupt auf die langen,anstrengenden und intensiven Achtereinheiten im Messboot freuen konnte, musste Freitagmorgen erst noch eine Trainingskontrolle auf dem Ergometer absolviert werden (welche für mich eher schlecht als recht verlief).

Am Nachmittag war es dann endlich soweit. Die erste Achtereinheit stand auf dem Plan …

16 Sportlerinnen waren eingeladen zu diesem Trainingswochenende, so konnten wir in zwei Achtern trainieren. Ich glaube Samstag war wohl der mit Abstand längste und härteste Tag der Woche für mich. In der zweiten Einheit war ich dann mit Messboot dran, eigentlich ganz cool, wenn die anschließende Auswertung nicht bis 17:30 Uhr gedauert hätte … Aber was soll’s war ja noch hell draußen 😉

Die Abschlussbelastungen mit Laktatabnahme heute haben mir gezeigt wie viel ich die Woche über trainiert habe: Den restlichen Sonntag werde ich wohl im Bett verbringen!!

Eine sehr ereignisreiche Woche neigt sich dem Ende zu, aber nichtsdestotrotz freue ich mich auf die Nächste, die bestimmt nicht weniger ereignisreich wird.

Ich wünsche euch allen noch einen schönen und erholsamen Sonntag 🙂

Sabaudia, wir kommen

Der Lago di Sabaudia: Nach dem Team Deutschland-Achter wird das Team Frauenachter dort für zwei Wochen sein Trainingslager aufschlagen. Foto: Stefan Weigelt
Der Lago di Sabaudia: Nach dem Team Deutschland-Achter wird das Team Frauenachter dort für zwei Wochen sein Trainingslager aufschlagen. Foto: Stefan Weigelt

Das bereits zweite Trainingslager des Frauenachters in 2014

„Die Saison steht vor der Tür.“ Bundestrainer Thomas Affeldt wirkte kurz vor der Abreise voller Tatendrang, ebenso wie die Ruderinnen aus dem Team Frauenachter. 16 Athletinnen plus Steuerfrau Laura Schwensen heben am heutigen Donnerstag ab Richtung Italien, um für die nächsten Wochen ihr Trainingslager in Sabaudia aufzuschlagen. Nach dem Trainingscamp zum Jahreswechsel in Sevilla ist es bereits zweite intensive Zusammenkunft der Ruderinnen im Hinblick auf die mit Spannung erwartet Saison.

„Wir werden in Sabaudia hauptsächlich im Achter und in den Zweiern trainieren“, sagte Affeldt, der sich bereits gestern auf den Weg gemacht hat. Zusammen mit Bootsmeister Markus Schmitz fährt er den Bootstransport von Dortmund ins knapp 1.600 Kilometer entfernte italienische Küstenstädtchen Sabaudia. Und er hat sich einiges vorgenommen: „Im Herbst und im bisherigen Winter haben wir schon ein gutes Trainingspensum geschafft. Jetzt gilt es, auch diesen Lehrgang zu nutzen: In Sabaudia werden wir wie in Sevilla den Umfang um 20 bis 30 Prozent steigern.“

Diese Ruderinnen sind im Trainingslager in Sabaudia mit den Bord: Ronja Schütte, Julia Lepke, Kathrin Marchand, Constanze Siering, Katrin Reinert, Kerstin Hartmann, Anne Becker, Michaela Schmidt, Miriam Davids, Sara Davids, Charlotte Reinhardt, Alexandra Höffken, Sophie Paul, Ulrike Törpsch, Johanna te Neues, Clara Redetzki und Steuerfrau Laura Schwensen. Das Training leiten Thomas Affeldt und Werner Nowak. Unterstützend dabei sind Gerold Heyden für die Leistungsdiagnostik und Trainingssteuerung sowie die Physiotherapeutin Gudrun Krampe. In den ersten Tagen werden die Trainingseinheiten auch von DRV-Cheftrainer Marcus Schwarzrock begleitet.

Mit dabei sind für die ersten neun Tage auch die drei Skullerinnen Carina Bär, Lisa Schmidla und Marlene Sinnig vom Dortmunder Stützpunkt. Sie fliegen dann früher zurück, weil sie am 7. März mit insgesamt neun Skulerinnen nach Australien fliegen, um dort ein Trainingslager mit abschließender Teilnahme am ersten Weltcup der Saison zu bestreiten. Zudem treffen die Ruderinnen in Sabaudia in der ersten Woche auch noch auf die Leichtgewichts-Ruderer des DRV, die parallel ihr Frühjahrs-Trainingslager aufgeschlagen haben. Der Lago di Sabaudia wird also wieder einmal fest in deutscher Hand sein.