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Sonnige Aussichten in Duisburg

Hallo zusammen!

Mal wieder viel passiert in der letzten Woche! Über Allem stand die Vorbereitung auf die „internationale“ Regatta in Duisburg, die am Wochenende stattfand, jedoch für uns nicht wirklich international war. Bis auf einen niederländischen U23 Vierer hatten auch im Achter leider keine ausländischen Gegner gemeldet.

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Die Woche begann mit einem trainingsfreien Tag, etwas eher Ungewöhnliches. Ich genieße solche freien Tage vor Wettkämpfen und versuche mich auszuruhen und Kraft für das Wochenende zu sammeln. Dienstag und Mittwoch ging es in die Vierer, die Samstag in Duisburg starten sollten. Donnerstag wurden nochmal die Achterbesetzungen trainiert.

Auch außerhalb des Trainings musste ich mich vergangene Woche sehr viel mit Muskeln beschäftigen: Donnerstag fand
das Muskeltestat im Präpärationskurs in der Uni statt, eine mündliche Prüfung. Der trainingsfreie Tag war also wie fürs Lernen gemacht, genauso wie die Abende nach Training und Uni. Ich wusste, dass ich mich voll auf die Regatta konzentrieren könnte, wenn ich bestehen würde. So war es dann zum Glück auch und nach dem Testat fiel mir ein großer Stein vom Herzen.

Nachdem wir in Duisburg nochmal in die Vierer gestiegen waren, fühlten wir uns gut vorbereitet für das kommende Rennen. Ich durfte mit Kathrin Marchand, Kerstin Hartmann und Katrin Reinert zusammen rudern, was für mich natürlich toll war. Als jüngste und unerfahrenste Ruderin im Boot merkt man, wie sehr man von den älteren profitiert und lernt. Wir sind ein gutes Rennen gefahren, jedoch leider mit ca. einer Länge Rückstand 2. geworden. Der Abstand nach vorne hat uns geärgert, das war etwas viel. Umso mehr motiviert war ich für die kommenden Rennen im Achter.

Ich habe mich riesig darüber gefreut, dass ich am Sonntag im ersten Achter mitfahren durfte. Es war meine Premiere im Frauenachter und dementsprechend war ich sehr aufgeregt. Aber ab dem Startsignal verlief (fast) alles wie nach Plan. Wir gewannen das Rennen mit einem guten Abstand vor dem zweiten Achter und das Rennen hat echt Spaß gemacht.
Nach den Rennen vom Wochenende können wir mit einem guten Gefühl in die Vorbereitung für die Europameisterschaften in Belgrad in der nächsten Woche gehen. Ich freue mich!

Ich wünsche Euch allen eine schöne Woche, bis bald!

Eure Charly

P.S.: In den folgenden Tagen und Wochen werden wir euch nach und nach unser Team anhand von Steckbriefen vorstellen. Es lohnt sich mal reinzuschauen!

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Achter- und Vierersiege in Duisburg „geben Gewissheit“

Die internationale Konkurrenz fehlte, aber trotzdem gab der Auftritt des Teams Frauenachter bei der Internationalen Wedau-Regatta dem Trainer gute Aufschlüsse im Hinblick auf die EM-Nominierung. „Wir haben uns Gewissheit verschafft, die Besetzung der Boote für die Europameisterschaften werden wir im Trainerkreis festlegen“, sagte Bundestrainer Thomas Affeldt nach dem vollen Renn-Wochenende in Duisburg.

DSC_9170Insgesamt drei Finalrennen absolvierten die Athletinnen an zwei Tagen. Zunächst im Vierer, dann zweimal im Achter. Im Aufeinandertreffen von gleich vier deutschen Vierern setzte sich das Quartett mit Ronja Schütte, Julia Lepke, Anne Becker und Michaela Schmidt mit drei Sekunden Vorsprung vor dem Vierer mit Kathrin Marchand, Kerstin Hartmann, Charlotte Reinhardt und Katrin Reinert durch. Zwei Sekunden dahinter kamen Miriam Davids, Sara Davids, Sophie Paul und Ulrike Törpsch ins Ziel. Das Duell um Platz vier gegen einen holländischen Vierer verloren knapp Elisaveta Sokolkova, Marisa Staelberg, Constanze Siering und Alexandra Höffgen, die schließlich Fünfte wurden.

DSC_9265Am Samstag Mittag blieb den Athletinnen nur eine kurze Pause, denn schon gut zwei Stunden nach dem Vierer stand das Achterrennen auf dem Programm. Hier siegten Kathrin Marchand, Kerstin Hartmann, Ronja Schütte, Sophie Paul, Anne Becker, Michaela Schmidt, Katrin Reinert, Julia Lepke und Steuerfrau Laura Schwensen mit elf Sekunden Vorsprung vor dem zweiten deutschen Achter. Am Sonntag tauschte Thomas Affeldt eine Position im Achter aus – Charlotte Reinhardt übernahm wie vereinbart für Sophie Paul, und wieder fuhr der Achter erneut einen souveränen Sieg mit etwas mehr als zehn Sekunden Vorsprung heraus. „Das war in Ordnung. Jetzt müssen wir schauen, was dies international wert ist“, sagte Affeldt im Hinblick auf die in zwei Wochen in Belgrad stattfindenden Europameisterschaften. Hier bekommt es der Frauenachter dann unter anderem mit Rumänien, den Niederlanden und Großbritannien zu tun.

DSC_7791Ergebnisse bei der Internationalen Wedau-Regatta:
Vierer ohne Steuerfrau: 1. Ronja Schütte / Julia Lepke / Anne Becker / Michaela Schmidt 7:04,00, 2. Kathrin Marchand / Kerstin Hartmann / Charlotte Reinhardt / Katrin Reinert 7:07,40, 3. Miriam Davids / Sara Davids / Sophie Paul / Ulrike Törpsch 7:09,34, 4. Niederlande 7:14,14, 5. Elisaveta Sokolkova / Marisa Staelberg / Constanze Siering / Alexandra Höffgen 7:14,40.
Frauenachter (Samstag): 1. Kathrin Marchand, Kerstin Hartmann, Ronja Schütte, Sophie Paul, Anne Becker, Michaela Schmidt, Katrin Reinert, Julia Lepke, Steuerfrau Laura Schwensen 6:43,23, 2. Marisa Staelberg, Miriam Davids, Sara Davids, Alexandra Höffgen, Charlotte Reinhardt, Ulrike Törpsch, Constanze Siering, Johanna te Neues, Steuerfrau Inga Thöne 6:54,49.
Frauenachter (Sonntag): 1. Kathrin Marchand, Kerstin Hartmann, Ronja Schütte, Charlotte Reinhardt, Anne Becker, Michaela Schmidt, Katrin Reinert, Julia Lepke, Steuerfrau Laura Schwensen 6:26,70, 2. Janina Kling, Miriam Davids, Sara Davids, Alexandra Höffgen, Constanze Siering, Frauke Hacker, Sophie Paul, Ulrike Törpsch, Johanna te Neues, Steuerfrau Inga Thöne 6:36,98.

Wedau-Regatta: Casting für EM-Nominierung

Auf der Suche nach der EM-Formation: Das Team Frauenachter nutzt die Internationale Wedau-Regatta am Wochenende zur Bildung der Mannschaftsboote im Hinblick auf die Kontinental-Wettkämpfe am Monatsende in Belgrad/Serbien. Die Trainer Thomas Affeldt und Werner Nowak schicken die insgesamt 16 Athletinnen aus dem Kader in Vierern und Achtern aufs Duisburger Wasser.

Nach nationalen Ausscheidungen in den Zweiern tritt das Team also in dieser Saison erstmals in größeren Bootsgattungen an: Am Samstag zunächst in vier Vierern und anschließend in zwei Achtern; am Sonntag kommt es zum Showdown mit zwei A-Achtern und zwei U23-Achtern. Der internationale Vergleich fällt indes aus, da in beiden Bootsklassen nur deutsche Boote gemeldet haben.

„Das Wochenende soll Gewissheit geben für die Besetzung der Boote bei der EM zwei Wochen später“, sagte Bundestrainer Thomas Affeldt. Er wird zunächst am Samstag (13 Uhr) diese Woche an den Start bringen:

  • Ronja Schütte / Julia Lepke / Anne Becker / Michaela Schmidt (Essen Werdener RC / Rostocker RC / HRV Böllberg Nelson)
  • Miriam Davids / Sara Davids / Sophie Paul / Ulrike Törpsch (Crefelder RC / SV Energie Berlin / Pirnaer RV)
  • Kathrin Marchand / Kerstin Hartmann / Charlotte Reinhardt / Katrin Reinert (RTHC Bayer Leverkusen / Ulmer RC „Donau“ / RV Dorsten / Heilbronner RG „Baden“)
  • Elisaveta Sokolkova / Marisa Staelberg / Constanze Siering / Alexandra Höffgen (Lauinger RSC Donau / Crefelder RC / RV „Emscher“ Wanne-Eickel-Herten / Neusser RV)

Die Startzeiten der Rennen mit Beteiligung des Teams Frauenachter:

  • Vierer ohne Steuerfrau: Samstag, 17. Mai, 13 Uhr
  • Frauenachter: Samstag, 17. Mai, 15.12 Uhr
  • Frauenachter: Sonntag, 18. Mai, 14.24 Uhr