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6000-Meter bis zum Ziel: Leipziger Langstrecke mit Erfolgen abgeschlossen

Am 06. April 2014 startete das Team Frauenachter in verschiedenen, teilweise neuen Zweierkombinationen bei der Leipziger Langstrecke. Bei allgemein guten Bedingungen und einem am Vortag erfolgreichen Ergometertest begaben sich die Ruderinnen am Sonntagmorgen aufs Wasser. Insgesamt 9 Zweierpaare aus dem Team-Frauenachter kämpften sich über die 6000 Meter Distanz bis ins Ziel.

Durchsetzen konnten sich nach einem anfänglichen Kopf-an-Kopf-gegen Ronja Schütte und Julia Lepke das Duo Kerstin Hartmann und Kathrin Marchand. Diese Zweierpaarung war für die Siegerinnen noch neu, erst zwei Wochen trainierten sie vorher zusammen.

,,Für mich war es sehr spannend, die Langstrecke mit Kathrin zu fahren. Nachdem ich über fünf Jahre mit meiner ehemaligen Partnerin Marlene Sinnig bei der Langstrecke angetreten bin und man perfekt aufeinander eingestellt war, war dies eine völlig neue Situation“, berichtete Kerstin Hartmann. „Es hat aber ziemlich gut funktioniert und vor allem auf dem letzten Kilometer konnten wir noch einmal gut hochziehen. Das hat Spaß gemacht!“, freut sich die Siegerin.

Auch Ronja Schütte ist mit dem zweiten Platz sehr zufrieden. Gemeinsam mit Partnerin Julia Lepke ist sie ein gutes Rennen gefahren. „Ich denke wir können mit diesem Wochenende zufrieden sein. Es sind am Samstag auf dem Ergo viele Bestwerte gefahren worden. Das freut mich sehr. Ich selber habe mich zwar im Vergleich zum Eingangstest vor Weihnachten etwas verbessern können, bin aber noch nicht da, wo ich schon mal war und wieder hin will“, berichtet Ronja Schütte, auch im Hinblick auf die Kleinbootmeisterschaften in Köln. „Die Langstrecke lief dafür ziemlich gut. Zwar sind Kathrin und Kerstin auf der zweiten Streckenhälfte etwas davongezogen, doch bin ich damit zufrieden, wie das Boot lief. Wir haben unseren ökonomischen Ruderschlag gefunden“, so Ronja Schütte zum Rennen.

In drei Wochen steht der nächste Wettkampf an, hier müssen alle Sportlerinnen sich im Zweier bei der Deutschen Kleinbootmeisterschaft in Köln beweisen.

Saisonauftakt in Leipzig

Am Wochenende startete endlich die neue Saison mit dem ungeliebten Ergotest über 2000m und die Langstrecke in den teilweise neuen Zweierkombinationen über 6000m.

Leipzig
Leipzig

Nach der letzten harten Trainingswoche und der 4km Vorbelastung am Sonntag, begann die Woche deutlich entspannter als sonst. Das Trainingspensum wurde stark reduziert und es stand nur noch eine Einheit pro Tag auf dem Programm. Ich konnte am Dienstag meine letzte Klausur für dieses Semester schreiben und mich auf was Wochenende konzentrieren.

Nur einige wenige Wasserkilometer sammelten wir noch, um mit einem guten Gefühl im Kleinboot anzureisen. Mittwochs stand dann noch die 1000m Ergometervorbelastung mit Laktat an, die ein guter Anhaltspunkt für den Test am Samstag sein sollte. Für mich lief es ganz gut und der Laktatwert war nicht sehr hoch. Dennoch bleibt eine gewisse Unsicherheit, ob man die Zeit auch auf der doppelten Distanz halten kann. Die restliche Zeit der Woche, in der ausnahmsweise kein Training sondern ausdrücklich Erholung auf dem Programm stand, war entspannt und angespannt zugleich, da das Wochenende immer näher rückte.

Freitags reisten wir nachmittags in Leipzig an, bauten die Boote auf und fuhren ins Hotel, um uns noch ein wenig auszuruhen, da die Nacht nur kurz werden würde. Da der Ergometertest am Samstag schon um acht Uhr auf dem Plan stand, mussten wir sehr früh raus. Die Anspannung kurz vor dem Start war allen anzumerken und ich wollte es nur noch schnell hinter mich bringen. Keine sieben quälenden Minuten nach dem ersten Start war es für mich vorbei und ich konnte mich völlig fertig, aber glücklich über eine neue, deutliche Bestzeit freuen. Mit zahlreichen neuen Bestwerten in der Tasche und insgesamt einem sehr starken und zufriedenen Frauenteam verließen wir die Halle, noch bevor viele andere überhaupt gestartet waren und freuten uns über ein ausgiebiges und leckeres zweites Frühstück. Bevor es dann zur letzten Einheit im Zweier vor der Langstrecke ging, hatten wir einige ruhige Stunden auf unseren Zimmern im Hotel und der ein oder andere konnte etwas Schlaf nachholen.

Nach dieser kurzen Erholungsphase fanden wir uns am Sonntag früh am Start ein, um mit den Frauenzweiern die Langstrecke zu eröffnen. Die Bedingungen waren gut, das Rennen hart, da der Ergotest noch in den Knochen steckte. Mein Rennen verlief durchwachsen und endete nicht mit der gewünschten Platzierung. Kathrin & Kerstin konnten vor Ronja & Julia und Anne & Michaela gewinnen. Schnell wurden nach dem Rennen die Boote abgebaut und nach der Siegerehrung ging es  wieder nach Hause.

Der anstrengende Saisonstart war vorbei und die erste Standortbestimmung für diese Saison war absolviert. In drei Wochen folgt die Kleinbootmeisterschaft als weitere wichtige Regatta.

Leipzig: Team-Frauenachter bringt Ergotest mit Bestzeiten hinter sich

Am Freitag, den 04. April machte sich das Team des Frauenachters auf nach Leipzig. Dort wartet mit einem 2000 Meter Ergometertest am Samstag sowie am Sonntag 6000 Meter in neuen Zweierkombinationen auf dem Wasser ein straffes Programm.

Die Hälfte des Wochenendes haben die Sportlerinnen bereits hinter sich gebracht. Fazit nach dem Ergometertest: Allgemeine Zufriedenheit. Viele Bestzeiten sind auf den 2000 Metern errudert worden. Allen voran führte Charlotte Reinhardt mit einer Zeit von 6:47,6, dicht gefolgt von der Doppelvierer-Weltmeisterin Anne-Kathrin Thiele. Die drittbeste Zeit erruderte Alexandra Höffgen mit 6:50,3.

Am Sonntag geht es weiter mit einer 6000 Meter Langstrecke in neuen Zweierkombinationen.

„Heißer April“: Kampf um Plätze in Nationalbooten

19 Frauen-Zweier haben gemeldet. Das Bewerberfeld ist groß und die nationale Ausscheidung um die Besetzung der Nationalmannschaftsboote spannend wie lange nicht mehr. Die Ruderinnen aus dem Team Frauenachter messen sich erstmals an diesem Wochenende in Leipzig. Zunächst am Samstag über die 2.000 Meter auf dem Ergometer, tags darauf auf der Sechs-Kilometer-Langstrecke. Ende April steht dann der Zweier-Test über die internationale Wettkampfdistanz von 2.000 Metern in Köln an. Es wird also, egal wie das Wetter mitspielt, in jedem Fall ein heißer April.

„Mit sieben Zweiern, die wir aus den Trainingslagern heraus gebildet haben, und zwölf weiteren U23-Zweiern haben wir ein größeres Meldefeld als in den Jahren zuvor“, freut sich Bundestrainer Thomas Affeldt über die Vielzahl an Bewerberinnen für die Rollsitze in den Booten, die letztlich zur Europameisterschaft und zu den Weltmeisterschaften geschickt werden. Von den sieben Zweier aus dem A-Kader wurden im letzten Trainingslager in Sabaudia nochmals drei Zweier umbesetzt.

Neu zusammen fahren seit erst einigen Wochen: Kathrin Marchand/Kerstin Hartmann, Constanze Siering/Alexandra Höffgen und Charlotte Reinhardt/Katrin Reinert. Länger eingefahren sind hingegen Ronja Schütte/Julia Lepke (Foto), die Sieger der Herbst-Langstrecke in Dortmund, die U23-Vize-Weltmeisterinnen Miriam Davids/Sara Davids, Anne Becker/Michaela Schmidt und Sophie Paul/Ulrike Törpsch. „Der Ausgang bei der Langstrecke jetzt und dann auch bei der Deutschen Meisterschaft ist offen. Es sind mehrere Zweier, die sich auf einem guten Niveau bewegen“, sagte Affeldt vor dem Leipzig-Wochenende.

Für „sehr wichtig“ stuft der Trainer den Ergometer-Test am Samstag ein und hält mit seinen Erwartungen an die Sportlerinnen aus dem Team Frauenachter nicht hinter dem Berg: „Physisch haben wir Verbesserungsbedarf. Ich erwarte einen klaren Aufwärtstrend und dass sie ihr individuelles Leistungsvermögen signifikant steigern.“

Die Zweier-Besetzungen des A-Kaders für die DRV-Langstrecken-Regatta in Leipzig:

  • Ronja Schütte / Julia Lepke (Essen Werdener RC / Rostocker RC)
  • Kathrin Marchand / Kerstin Hartmann (RTHC Bayer Leverkusen / Ulmer RC „Donau“)
  • Constanze Siering / Alexandra Höffgen (RV „Emscher“ Wanne-Eickel-Herten / Neusser RV)
  • Charlotte Reinhardt / Katrin Reinert (RV Dorsten / Heilbronner RG „Baden“)
  • Miriam Davids / Sara Davids (Crefelder RC)
  • Anne Becker / Michaela Schmidt (HRV Böllberg Nelson)
  • Sophie Paul / Ulrike Törpsch (SV Energie Berlin / Pirnaer RV)

„Wir haben ein ordentliches Kleinboot-Niveau“

Lepke/Schütte siegen bei Dortmunder Langstrecke

„Wir haben ein ordentliches Kleinboot-Niveau erreicht.“ Thomas Affeldt, Trainer des Teams Frauenachter blickt nach der Langstrecke in Dortmund zuversichtlich auf die Saison 2014. Er führte zum großen Teil neue Zweier-Paarungen zusammen, die sich nach etwa fünf-wöchiger Vorbereitung über die sechs-Kilometer-Strecke einen spannenden Wettkampf boten. „Die ersten fünf Zweier kamen innerhalb von 20 Sekunden ins Ziel. Das ist ordentlich“, so der Trainer.

Schnellste waren Julia Lepke und Ronja Schütte. Die Beiden, die bei der WM in Chungju zusammen im Vierer saßen, benötigten 23:45 Minuten für die Strecke auf dem Dortmund-Ems-Kanal. Gefolgt von der Kombination Katrin Reinert/Kerstin Hartmann. Kerstin Hartmann fand wieder mit ihrer alten Partnerin aus Juniorenzeiten, Katrin Reinert, zusammen, nachdem Marlene Sinnig sich dazu entschieden hatte, sich im Skullbereich zu versuchen und mit Langstrecken-Platz sieben auch auf Anhieb den Anschluss schaffte. Reinert, die nach zweijähriger Pause wieder voll im Training steht, und Hartmann waren 2006 zusammen schon Junioren-Weltmeister und U23-Vize-Weltmeister im Zweier.

Dritte bei der Dortmunder Langstrecke wurden die Hallenserinnen Anne Becker und Michaela Schmidt, die genauso als eingefahrene Kombination an den Start gegangen waren wie die Zwillinge Miriam und Sara Davids. Die U23-Vize-Weltmeisterinnen dieses Jahres waren zeitgleich mit Constanze Siering/Kathrin Marchand, die schon 2012 zusammen fuhren, Vierte. Siering ist nach einjähriger Pause zurück im Team, während die Jura-Studentin Lisa Kemmerer wegen der intensiven Vorbereitung auf das Staatsexamen eine Pause einlegt.

Insgesamt zog Thomas Affeldt eine zufriedene Zwischenbilanz: „Wir sind bei unserem Neuaufbau im Team Frauenachter wieder ein paar Schritte vorangekommen. Auch die Tatsache, dass insgesamt 19 Zweier gerade auch mit vielen jungen Sportlerinnen am Start waren, zeigt, dass wir eine verbesserte Nachwuchssituation haben.“ Jetzt gilt es in den Wintermonaten weiter an der Entwicklung der neuen Mannschaft zu arbeiten. Dazu sind zwei Trainingslager geplant: Vom 30. Dezember bis zum 12. Januar geht es ins spanische Sevilla und vom 20. Februar bis zum 7. März steht das zweite Trainingslager in Sabaudia/Italien an.

Zweier ohne Steuerfrau, 6 Kilometer: 1. Ronja Schütte/Julia Lepke 23:45 Minuten, 2. Katrin Reinert/Kerstin Hartmann 23:53, 3. 3. Anne Becker/Michaela Schmidt 23:55, 4. Miriam Davids/Sara Davids und Constanze Siering/Kathrin Marchand 24:05.

Vierer ohne Steuerfrau, 6 Kilometer: 1. Kathrin Marchand/Constanze Siering/Katrin Reinert/Kerstin Hartmann 21:43 Minuten, 2. Ronja Schütte/Julia Lepke/Anne Becker/Michaela Schmidt 21:52, 3. Miriam Davids/Sara Davids/Alex Höffgen/Sophie Paul 22:06.