Alle Beiträge von Silke Walter

Frauenachter schließt Worldcupsaison erfolgreich ab

Mit einem packenden Rennen schloss der deutsche Frauenachter seine Worldcupsaison am Sonntag auf dem Rotsee ab. Nachdem sich das Team im Bahnverteilungsrennen am Samstag den Startplatz Vier hinter Kanada, Großbritannien und Rumänien sichern konnte, ging es auf dem Rotsee mit viel Ehrgeiz an den Start. Als um 14:18 Uhr die Ampeln bei strahlendem Sonnenschein auf Grün schalteten, gab es für das Großboot kein halten mehr. Nach 1000 Metern konnte sich das Team auf den bronzenen Medaillenplätze vorkämpfen – die Weltmeister aus Rumänien zeitweise hinter sich lassen. Im Endspurt kämpften sich diese jedoch noch am deutschen sowie dem britischen Team vorbei auf Platz 2. Deutschland beendete das Rennen unter begeistertem Jubel zufrieden mit Platz 4. Auf Platz Eins fuhren die Kanadierinnen genau wie im Bahnverteilungsrennen das Boot sicher ins Ziel.

DSC_8718Auch die zwei Vierer ohne Steuerfrau konnten ihre Plätze aus dem Bahnverteilungsrennen nicht verbessern. Hinter den zwei französischen Vierern fuhren sie auf Rang 3 (GER 1) und Rang 4 (GER 2) ins Ziel.

Zeiten:
Achter: Kanada: 06:10:53, Rumänien: 06:14:06, Großbritannien: 06:14:74, Deutschland (Marchand, Hartmann, Schütte, Reinhardt, Reinert, Schmidt, Becker, Lepke, Schwensen): 06:18:32, Niederlande: 06:20:23, Australien: 06:21:35

Vierer: Frankreich 1: 06:53:79, Frankreich 2: 06:57:02, Deutschland 1 (Davids, M., Siering, Törpsch, Paul) : 06:59:25, Deutschland 2 (te Neus, Düll, Kühne, Redetzki): 07:06:76

Erste Starts in Luzern für das Team Frauenachter

Nachdem der Regen in Luzern am Samstag endlich aufgehört hatte, traten die Frauenboote auf dem Rotsee zu ihren ersten Rennen an: ohne Regen ging es für den Vierer und den Achter an den Start. Im Großboot ging es für die Deutschen im Bahnverteilungsrennen gegen die Favoritinnen aus Rumänien,  Kanada, Großbritannien, die Niederlande und Australien.  Das Team um Steuerfrau Laura Schwensen hatte sich vorgenommen nach dem weniger erfolgreichen Worldcup in Aigubelette an die Form der EM in Belgrad, bei der das Team mit der Bronzemedaille heimreisen durfte, anzuknüpfen.  Nach einem verpatzten Start der Rumäninnen, welche sich bis zur 1000-Meter-Marke auf Platz fünf an das Feld herankämpften, konnte sich das deutsche Team auf der Streckenhälfte bis auf Platz zwei hervorarbeiten. Die Kanadierinnen setzten sich währenddessen auf Platz 1 fest und fuhren mit einem sicheren Start-Ziel-Sieg ins Finale. Für das deutsche Großboot, dass sich auf den zweiten 1000 Metern den Britinnen sowie den Rumäninnen geschlagen geben musste, reichte es für Platz Vier vor dem niederländischen und dem australischen Boot.  Am Sonntag um 14:18 Uhr gilt es dann, erneut anzugreifen.

Für die zwei Vierer ohne Steuerfrau, GER 1 und 2,  ging es gegen zwei französische Boote ins Rennen.  Beide Boote konnten sich gegen die Französinnen nicht durchsetzen und belegten Platz 3 und 4.  Um 9:35 Uhr geht es am Sonntag ein weiteres Mal gegen die französischen Boote ins Rennen.

Zeiten:
Achter: Kanada: 06:12:75, Großbritannien: 06:15:40, Rumänien: 06:15:88, Deutschland (Marchand, Hartmann, Schütte, Reinhardt, Reinert, Schmidt, Becker, Lepke, Schwensen): 06:18:29, Australien: 06:20:88, Niederlande: 06:22:18

Vierer: Frankreich 1: 06:50:09, Frankreich 2: 06:53:21, Deutschland 1 (Davids, M., Siering, Törpsch, Paul) : 06:54:14, Deutschland 2 (te Neus, Düll, Kühne, Redetzki): 07:00:14

Generalprobe auf dem Rotsee: Team Frauenachter nimmt Kurs auf Luzern

Vom 13. bis 15. Juli 2014 steht der dritte und letzte Worldcup in diesem Jahr an – ein letztes Kräftemessen der Nationen, bevor es zur Weltmeisterschaft nach Amsterdam geht. Das Team Frauenachter trifft hier auf Australien, die Niederlande, Großbritannien, Kanada und die Favoritinnen aus Rumänien.

Nach einem guten ersten Training auf dem idyllischen Rotsee, der sich allerdings momentan noch von einer windigen und regnerischen Seite zeigt, ist das Team von Trainer Thomas Affeldt zufrieden. „Im Achter ist das Meldefeld mit 6 Booten ähnlich wie beim letzten Worldcup in Aiguebelette klein aber erlesen, unser Maßstab werden wie immer die Achter aus Großbritannien und den Niederlanden sein. Der Vierer von Trainer Werner Nowak tritt gegen die französischen Auswahlboote und GER-2 an. Für uns noch mal zwei wichtige Ergebnisse im Hinblick auf die Weltmeisterschaften“, so Trainer Affeld.
Am Samstag um 12 Uhr starten die Bahnverteilungsrennen für das Finale am Sonntag um 14:18 Uhr. Im Achter gehen Kathrin Marchand als Schlagfrau, Kerstin Hartmann, Ronja Schütte,
Charlotte Reinhardt, Katrin Reinert, Michaela Schmidt, Anne Becker, Julia Lepke und Laura Schwensen (Steuerfrau) an den Start.

Der Frauen-Vierer mit Miriam Davids, Sophie Paul, Constanze Siering und Ulrike Töpsch startet am Samstag um 11:54 Uhr sowie am Sonntag um 9:34 Uhr.

Sarah Davids und Alexandra Höffgen ergänzen den U-23-Achter. Sie sind zurzeit in Vorbereitung auf die U-23-WM (Varese Ende Juli) im Trainingslager in Ratzeburg. Sie stoßen nach der U-23-WM wieder zum Team, das dann noch im ersten WM-Trainingslager in Dortmund ist.

Achter:
Julia Lepke (Rostocker Ruder-Club von 1885 e.V.),
Anne Becker (HRV Böllberg v. 1884 u. Nelson v. 1874 e.V.),
Michaela Schmidt (HRV Böllberg v. 1884 u. Nelson v. 1874 e.V.),
Katrin Reinert (Heilbronner Rudergesellschaft „Schwaben“ v. 1978 e.V.),
Charlotte Reinhardt (Ruderverein Dorsten e.V.),
Ronja Schütte (Essen-Werdener Ruderclub),
Kerstin Hartmann (Ulmer Ruder-Club „Donau“ e.V.),
Kathrin Marchand (RTHC Bayer Leverkusen)
Laura Schwensen (Sportverein Kappeln von 1876 e.V

Vierer:
Miriam Davids (Crefelder Ruder-Club 1883 e.V.),
Sophie Paul (SV Energie Berlin e.V. Abt. Rudern),
Constanze Siering (Ruderverein „Emscher“ Wanne-Eickel-Herten e.V.)
Ulrike Töpsch ( Pirnaer Ruderverein 1872 e.V.)
Ersatz:
Johanna Te Neus (Crefelder Ruder-Club 1883 e.V.),
Clara Redetzki (Tübinger Ruderverein „Fidelia“ 1877/1911 e.V.),
Constanze Düll (Schleißheimer Ruderclub),
Lea-Kathleen Kühne (Mainz)

Europameisterschaft 2014: Frauenachter holt Bronze in Belgrad

Um 13:48 Uhr ging es am heutigen Sonntag im serbischen Belgrad für den Frauenachter ins Rennen um den Europameistertitel 2014: Nach einem gelungenen Vorlauf am Freitag konnte sich das Team am Samstag erholen und auf den Finaltag vorbereiten. Am Nachmittag ging es dann gegen die Rumäninnen, Großbritannien, Frankreich, die Ukraine und die Niederlande um das begehrte Edelmetall.

Bereits vom Start an konnten sich die Titelverteidigerinnen aus Rumänien an der Spitze des Feldes festsetzen. Nach den ersten 500 Metern befand sich das deutsche Team auf Position 5 vor Frankreich. Doch nach und nach arbeiteten sie sich nach vorne: Nur eine knappe Länge hinter den siegenden Rumäninnen überquerte der Frauenachter schlussendlich auf dem Bronzerang die Ziellinie. Silber ging nach einem spannenden Bord an Bord Kampf an die Britinnen. Ein starkes Rennen der deutschen Athletinnen, das am Ende mit der Bronzemedaille belohnt wurde.

 

Der Zweier ohne Steuerfrau mit Sara und Miriam Davids erruderte am Vormittag im A-Finale Rang 6.

A-Finale Frauenachter:

Rumänien:06:16:64 Min., Großbritannien: 06:18:32 Min., Deutschland: 06:19:97 Min., Niederlande: 06:21:52 Min., Ukraine: 06:27:47 Min. Frankreich: 06:32:49 Min.

A-Finale Zweier ohne Steuerfrau:

Großbritannien:07:03:62 Min., Rumänien: 07:08:52 Min., Niederlande: 07:10:56 Min., Irland:         07:12:42 Min., Kroatien: 07:23:66 Min., Deutschland: 07:25:24 Min.

 

 

Vorlauf in Belgrad: Mit Anlauf ins Finale

Um 12:40 Uhr schalteten die Ampeln für den Frauen-Achter auf Grün. Bereits im Vorlauf mussten sich die neun Athletinnen den amtierenden Europameisterinnen aus Rumänien stellen.

In einem spannenden Rennen gab das deutsche Team von Anfang an alles und brachte das Boot gleich nach dem Start auf Position Zwei. Der Rumänische Achter führte das Feld von Beginn des Rennens an und ließ sich diese Führung auch bis ins Ziel nicht mehr nehmen. Doch der Frauen-Achter bewies Biss, ließ die Ukrainerinnen ebenfalls nicht vorbeiziehen und bauten den Vorsprung auf ganze 08,17 Sekunden aus. Mit einer Zeit von 06:09:21 Minuten zogen sie gemeinsam mit den Rumäninnen ins A-Finale am Sonntag ein und ersparten sich einen kräftezehrenden Hoffnungslauf.  Ebenfalls für das A-Finale haben sich die Großboote aus Großbritannien und den Niederlanden bereits Qualifiziert. Die weiteren Teilnehmer werden am Samstag um den Einzug ins Finale kämpfen.

Für die Zwillinge Sara und Miriam Davids ging es nach dem Vorlauf, in dem sie Platz 5 mit 7:32:40 Min. erreichten zunächst in den Hoffnungslauf.

Besetzung des Frauen-Achters:

Julia Lepke (Rostocker Ruder-Club von 1885 e.V.), Katrin Reinert (Heilbronner Rudergesellschaft „Schwaben“ v. 1978 e.V.), Michaela Schmidt (HRV Böllberg v. 1884 u. Nelson v. 1874 e.V.), Anne Becker (HRV Böllberg v. 1884 u. Nelson v. 1874 e.V.), Charlotte Reinhardt (Ruderverein Dorsten e.V.), Alexandra Höffgen (Neusser Ruderverein e.V.), Kerstin Hartmann (Ulmer Ruder-Club „Donau“ e.V.), Kathrin Marchand (RTHC Bayer Leverkusen); Laura Schwensen (Sportverein Kappeln von 1876 e.V)

Zweier ohne Steuerfrau:

Sara und Miriam Davids (beide Crefelder Ruder-Club 1883 e.V.)

Vorlauf Achter:

Rumänien:              06:03:51 Min.; Deutschland:           06:09:21 Min.; Ukraine:                 06:17:38 Min.; Weißrussland:          06:19:95 Min., Italien:                   06:22:69 Min.,