Alle Beiträge von Kerstin Hartmann

Spannung durch Abwechslung

Hallo Zusammen,
die Woche begann für mich entspannt am Schreibtisch. Da wir montags unser Training zeitlich individuell gestalten können, nutzte ich den Tag, um in meinem Studium voran zu kommen. Ich habe diesen Frühling mit einem Master in eEducation an der Fernuni Hagen begonnen. Anfangs war es etwas schwierig, sich ohne Präsenzveranstaltungen für das Lernen zu motivieren. Aber da auch Conny und Katrin R. an der Fernuni studieren und die beiden ihre Motivation am Stützpunkt durch eifriges Lernen verbreiten, ließ ich mich davon anstecken und habe nun auch Freude daran gefunden 🙂 Ab Dienstag stand dann auch wieder das gemeinsame Training auf dem Plan. Zu Beginn der Woche fand ein Trainingsblock in den Kleinbooten statt, da nächste Woche noch mal ein zweites internes Streckenfahren in den Zweiern ansteht. Diesen Block schlossen wir dann am Donnerstag mit Belastungen ab um uns am Wochenende in den Vierern und Achtern zu vergnügen. Auch wenn die Woche noch einmal ganz im Zeichen des Trainings stand, wurde uns doch einiges an Abwechslung geboten 🙂 Für das Vierer- und Achterfahren kamen wieder die Sportlerinnen Lea (Mainz), Sophie P.& Dany& Stella (Berlin) und Meike aus Ulm. Über „Besuch“ aus meiner Heimat Ulm freue ich mich immer besonders.
Es wurden verschiedene Kombinationen ausprobiert, da neben dem Streckenfahren im Zweier nächste Woche auch die internationale Hügelregatta in Essen statt findet, bei der wir uns in Vierern und Achtern messen wollen.
Außerdem hatten wir diese Woche noch einen schönen Grund zum Feiern: Johanna hatte Geburtstag und so wurde die Mittagspause am Freitag zum Kaffeetrinken und Kuchenessen genutzt!

So, jetzt lege ich schnell meine Beine hoch, um mich für die kommende Woche zu erholen und freue mich schon auf spannende Rennen in Essen! Schaut vorbei, wenn sich das Team Frauenachter das erste Mal in der Saison 2015 in Großbooten auf die olympische Distanz begibt!

Schönen Sonntag, eure KerstinVierer

Nach getaner Arbeit zufrieden heimradeln :-)
Nach getaner Arbeit zufrieden heimradeln 🙂

Oh Sonnenschein, oh Sonnenschein…

…wie schön ist deine Wärme.
Die zweite Trainingslager-Woche begann wie die erste Woche endete- mit tollem Wetter und guten Ruderbedingungen. Also konnten wir fleißig auf dem Wasser weiterarbeiten. Zwischendurch standen auch zwei Radtouren auf dem Programm, worüber ich mich sehr freute. Denn neben den Belastungen auf dem Wasser macht es auch Spaß, sich mit den anderen Mädels den einen oder anderen Bergsprint zu liefern.
Das Highlight der Woche war für Samstagmittag geplant. Hier sollte das für jedes Trainingslager traditionelle Fußball-Turnier stattfinden. Dabei treten Steuerbord gegen Backbord an. Da dieses Jahr einige Athleten neu dabei waren, konnte vorher schwer eingeschätzt werden welches Team wohl gewinnen würde. Mit Schlachtrufen ging es dann ins Turnier…
Dank unserer beiden Torschützinnen Michi und Sophie O. konnte Steuerbord mit 2:0 in Führung gehen und diesen Spielstand bis zum Abpfiff halten. Somit steht es nach dem ersten Trainingslager 1:0 für die Steuerborder. Im Trainingslager in Sabaudia (Februar ´15) bekommt Backbord dann die Revanche.
Nach dem kurzen Ausflug auf den Fußballplatz ging es dann ab Sonntag wieder voll motiviert ins Boot um für die anstehende Abschlussbelastung zu trainieren.
Ich wünsche euch eine schöne Adventszeit,

eure Kerstin

Erster internationaler Start für dieses Jahr

Morgenlauf zum Wach werden für das Finale.
Morgenlauf zum Wach werden für das Finale.

Hallo ihr Lieben,
in der letzten Woche ist einiges passiert und die fleißigen Verfolger unseres Teams Frauenachter wissen bestimmt auch schon, wie die Woche endet 
Aber nun noch mal von Vorn. Letztes Wochenende musste ich mich ein letztes Mal mit meinem Achter in Dortmund bei den Übungsbelastungen der Stoppuhr stellen, bevor es am Mittwoch auf die Reise nach Belgrad, Serbien ging, wo wir endlich gegen richtige Gegner aus Europa antreten durften. Nach den Belastungen haben wir direkt die Boote verladen da diese mit dem Hänger einen weiten Weg vor sich hatten und schon am Sonntagmittag die Reise anrollten. An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an unsere Bootsfahrer Markus Schmitz, Bob Förster, Joachim Borgwardt und Andreas Albrecht für den Bootstransport und auch die Unterstützung direkt vor Ort.
Die Boote waren nun also unterwegs und für uns standen noch einmal drei Tage Erholung zu Hause an, um sich für das kommende Wochenende zu stärken. Ich nutzte die Gelegenheit am Sonntag auf dem Heimweg von Dortmund nach Ulm, um die Junioren aus meinem Heimatverein bei der Heidelberger Regatta zu besuchen und ein wenig Regatta-Tourist zu spielen. Es war schön mal wieder dort zu sein, wo ich vor 10 Jahren selbst eine meiner ersten Regatten gefahren bin.
Am Montag standen für mich noch zwei Vorlesungen an der Uni an. Auf dem Heimweg erreichte mich die Nachricht, dass Ronja krankheitsbedingt leider nicht mit zur EM fahren kann. Das war erst mal ein Schlag, da auch unsere Ersatzfrau erkältet war. Allerdings war relativ schnell klar, dass Alex für Ronja einspringen würde. Da Alex kräftemäßig zu den Stärksten im Team gehört und auch den ganzen Winter immer wieder mit Achter gefahren war, konnte ich somit dem Wochenende trotz Ronjas Ausfall optimistisch entgegensehen.
Am Mittwoch ging es dann um 7 Uhr los Richtung Frankfurt, von wo aus ich gemeinsam mit den Dortmunder Mädels nach Belgrad angereiste. Dort angekommen bezogen wir unsere Zimmer und machten uns auf den Weg zur Strecke, um uns einen ersten Eindruck zu machen.
In den Einheiten vor dem ersten Rennen war die Anspannung deutlich zu merken, denn jede einzelne wollte an dem Wochenende zeigen, was wir die letzen Wochen und Monate geübt hatten.
Über den Zweiten Platz im Vorlauf am Freitag qualifizierten wir uns direkt fürs Finale, allerdings zeigte uns der Vorlauf auch, was wir im Finale noch besser machen sollten. An dem freien Samstag nutzten wir in einer Rudereinheit noch einmal jeden Kilometer, um noch geschlossener zusammen zu rudern. Letztendlich gelang es uns in einem kämpferischen Rennen, die Bronzemedaille zu gewinnen.
Früh am Montagmorgen ging es dann wieder nach Hause und mit voller Motivation und Zuversicht stürzen wir Mädels uns nun in den nächsten Trainingsblock, um uns bis zum zweiten Weltcup in Frankreich noch weiter zu steigern! Seid also gespannt und lasst euch überraschen,
eure Kerstin