Alle Beiträge von Frauke Hacker

Die Ruhe vor dem Sturm


Die EM rückt immer näher.  Doch vorher gab es für uns nochmal 2 Tage Heimaturlaub bevor am Mittwoch dann wieder alle in Dortmund zusammen kamen.

Auch in den Letzten Tagen des Monats lässt uns der April keine Ruhe. Mit Sonne, Wolken, Sturm, Regen, und Temperaturen zwischen frostigen 5 und sommerlichen 20 Grad bleibt uns das wechselhafte Wetter erhalten.  Doch irgendwer meinte es wohl gut mit uns, denn am Ende mussten wir grade mal eine halbe Einheit ins Trockene verlegen.

Bei dem gewohnten Rhythmus des Trainings darf natürlich ein erholsamer Sonntag nicht fehlen. Sportler sind eben auch nur Menschen. Doch das Zauberwort heißt „aktive Erholung“: statt faul auf dem Sofa zu liegen, haben Larina, Alex und ich das tolle Wetter für einen Ausflug in den Dortmunder Zoo genutzt.

Am besten haben uns die Pinguine gefallen. Ich finde, sie passen sehr gut zu uns und unserem Vorhaben. An Land geht jeder seinen eigenen Weg und watschelt unbeholfen umher, doch sobald sie ins Wasser eintauchen, ist´s vorbei mit süß und knuddelig. Blitzschnell gleiten sie dahin, elegant und kaum zu bremsen. Oft bilden sie dabei Gruppen. Gemeinsam schwimmt es sich wohl leichter??? Wenn einer schneller wird machen alle anderen mit und so geht es weiter…. bis ins Ziel, oder bis man gegen eine Glasscheibe prallt.5459708_1_1201do-Zoo_20toter_20Pinguin_26

Aber zurück zum Team. Wir machen vielleicht keine Kunststückchen für Fisch, dafür haben wir unser Ziel um so klarer vor Augen.

Die Meldungen für die EM haben wir erfreut gelesen:

Groß Britannien, Niederlande, Weißrussland, Ukraine, Russland und Rumänien sind die Gegner.  Es wird also eine weiter wichtige Standortbestimmung auf dem Weg zur Quali. So fahren wir gespannt und gestärkt zur Heim-EM nach Brandenburg.

Eure Frauke

 

Feiertage überstanden und schnell wieder angefangen

Nach tonnenweise Ente, Kuchen und anderen Feiertagsleckereien haben wir uns in der ersten Januarwoche wieder zum Training in Dortmund zusammengefunden. Mit der immer noch 16-köpfigen Mannschaft plus Steuerfrauen wollten wir an die Fortschritte aus Spanien anknüpfen und die Ruhe in Dortmund nutzen. Die Männer Mannschaft ist nämlich ausgeflogen und wir hatten den ganzen Kanal für uns allein. So gemütlich wie in Sevilla hatten wir es allerdings nicht. Am Montag war es verregnet und grau, kein schönes Ruderwetter, doch entgegen der Wettervorhersagen und allen Bedenken sind wir die ganze Woche vom Regen verschont worden.

So konnten wir alle Rudereinheiten mit 2 Achtern auf dem Wasser absolvieren. Dazu kamen noch Krafttraining, Radeinheiten und Gymnastik für ein ausgewogenes Programm. Am Ende der Woche waren sich alle einig: Wir haben seit Sevilla noch einen deutlichen Schritt nach vorne gemacht. Wir rücken immer dichter als ein Team zusammen und wachsen mit unseren Aufgaben.

Doch auch außerhalb des Trainings haben wir einiges Unternommen.

Da wäre zuerst der Ausflug in die Waffelfabrik direkt am Kanal. Mehrmals hatte uns der köstliche Duft auf dem Wasser schon angellockt und so haben wir beschlossen, nach dem Training einfach mal den Lagerverkauf zu plündern. Und sie schmecken noch besser als sie immer riechen!

Am Freitagabend hat uns Charly in ihre neue WG eingeladen und es gab??? Waffeln! Allerdings selbstgemachte und die sind wie man weiß immer noch die Besten. Doch als wäre das nicht genug gewesen gab es auch noch Eis und Früchte dazu! Danach haben wir noch ein Assoziationsspiel gespielt um einander besser zu verstehen, oder einfach nur weil es wahnsinnig lustig war! Also ich für meinen Teil hab schon lange nicht mehr so gelacht!

Am nächsten Morgen konnten wir dann mit besten Energiereserven und gut erholt in die Abschlussbelastung starten. Der Wind hat es uns zwar schwer gemacht aber wir haben uns durchgekämpft und konnten so einen guten Schlusspunkt finden.

Nach dieser Ereignisreichen Woche geht es nun wieder für alle an die Heimatstützpunkte.  Die nächsten 2 Wochen geht es in die Vorbereitung des Ergometertests und ins Zweiertraining, wo es möglich ist. Denn bei uns in Rostock zum Beispiel hat der Wintereinbruch seine Spuren hinterlassen. Ohne Eisbrecher kommen wir mit unseren booten nicht weit. Für einige Mädels geht es deshalb auch gleich wieder ins Trainingslager nach Kroatien, um auch garantiert rudern zu können. Für den Rest heißt es abwarten und Tee trinken. Oder vielleicht kippen wir den lieber ins Wasser damit es taut!

Bis bald und liebe Grüße

Eure Frauke