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Vorbereitung auf die Deutschen Meisterschaften im U23 Achter

Nach der Selektionsregatta in Ratzeburg am 06.06/07.06 stand fest, dass ich für die U23 WM in Plovdiv im Frauen Achter an den Start gehen werde. Da das Trainingslager und die WM genau in die Klausurenphase fallen, werde ich alle Prüfungen zu Beginn des nächsten Semesters nachschreiben. Deshalb musste ich mich diese Woche in der Uni um mögliche Alternativtermine kümmern. Ich bin sehr gespannt gewesen auf den Freitag, da es unsere erste Einheit im neu formierten Achter war. Auch der U23 Frauen Vierer hat sich zum gemeinsamen Training hier in Dortmund eingefunden. Unser Ziel war es uns auf die Deutschen Meisterschaften nächste Woche in Köln vorzubereiten und schon vor dem anstehenden Trainingslager eine gute Basis zu legen, auf der wir dann später intensiv aufbauen können.

Bereits freitags konnten wir uns gut zusammenfinden und ich war überrascht, da ich mir den Einstieg ins Wochenende schwieriger vorgestellt hätte.

Am Samstag standen erneut zwei intensive Rudereinheiten und eine Gymnastikeinheit genauso wie am Freitag an. Nachmittags sind wir schon die ersten Strecken gefahren, bei denen wir uns von er ersten bis zur letzten gut steigern konnten. Das hat die Mannschaft echt motiviert und Mut auf die anstehenden Aufgaben gemacht. Mit einem guten Gefühl konnten wir getrost anlegen und haben anschließend den Abend in der besten Eisdiele Dortmunds (bei Angelo) ausklingen lassen.

Sonntags hieß es für mich, früh aufzustehen, da wir unser Training vor der Kanalsperrung um 8:30 Uhr wegen eines Triathlons, absolviert haben mussten. Die Belastung ist uns leider nicht ganz so geglückt wie am Vortag. Deshalb haben wir im Anschluss an die Strecke die Problempunkte ausführlich analysiert und wissen woran wir die nächsten Tage und Wochen zu arbeiten haben.

Nun bin ich gespannt auf die Deutschen Meisterschaften in Köln, bei denen ich im Vierer und im Achter starten werde. Bei beiden Rennen wird der Ausgang sehr spannend werden und ich freue mich darauf mich mit der internen Konkurrenz zu matchen bevor es anschließend ins Trainingslager nach Ratzeburg geht.

Endspurt zur Meisterschaft

So langsam wird es ernst was die Mannschaftsbildung für die U23-WM in Varese angeht. Die letzen Wochen haben wir schon zahlreiche Rennen im Zweier, Vierer und Achter absolviert, so auch letztes Wochenende die Internationale Regatta in Ratzeburg (14-15.06), der letzte Testwettkampf vor der Deutschen Meisterschaft in Brandenburg.

Da meine Partnerin Marisa Staelberg krank war und wir den Vierer und Achter an den Trainingswochenenden nicht in der Originalbesetzung trainieren konnten, war ich sehr gespannt was das Wochenende für mich bereithält. An beiden Tagen bin ich im Vierer und im Achter an den Start gegangen, Marisa wurde samstags nur im Vierer eingesetzt und Sonntags durfte sie in beiden Rennen starten, da es ihr dann doch besser als erwartet ging. Das hat uns beide sehr gefreut, da wir den Achter am Sonntag in der voraussichtlichen WM-Besetzung fahren konnten und schon einmal international unser Können unter Beweis stellen durften. Gesetzt wurden die Vierer am Samstag nach Rangliste und am Sonntag wurde nochmal bunt durchgewürfelt was die Besetzung angeht. International hatten wir im Vierer an beiden Tagen keine Konkurrenz, weil Polen alle Kräfte mobilisiert hat und ihren Besten Achter an den Start geschickt hat, indem sie die gemeldeten Vierer und zum Teil Zweier wieder abgemeldet haben.

Erfreulich war die Tatsache, dass wir an beiden Tagen im Achter Polen deutlich hinter uns gelassen haben, allerdings deutet der Abstand zu dem deutschen Frauenachter, die auch Samstags gefahren sind, darauf hin, dass in der U23-WM Vorbereitung noch ein hartes Stück Arbeit auf uns wartet. Nichtsdestotrotz freue ich mich auf die Herausforderung und blicke optimistisch in Richtung der Deutschen Meisterschaft. Im Großen und Ganzen war die Regatta ein Erfolg und ich habe mich über drei Medaillen freuen können.