Alle Beiträge von Charlotte Reinhardt

Der Osterhase zu Besuch beim Team Frauenachter

Nachdem das Team Frauenachter letzte Woche in Leipzig an den Start gegangen war, fing in dieser Woche die intensive Vorbereitung auf die Deutschen Kleinbootmeisterschaften in Brandenburg an.

Für  mich stand außerdem von Montag bis Mittwoch noch eine kleine Hospitation in einer Hausarztpraxis in Dortmund an. Es war sehr interessant und gut zu sehen, wie der Arbeitsalltag später aussehen kann. Um 8 Uhr begann die Sprechstunde. In der Mittagspause von 11.30 bis 15 Uhr durfte ich trainieren gehen, um dann nach der zweiten Sprechstunde von 15-17 Uhr noch einmal zum Stützpunkt zu fahren und das restliche Training hinter mich bringen. So ein Tag kann ganz schön anstrengend sein und ich war froh, dass ich noch nicht arbeiten muss, sondern noch in die Uni gehen kann!

Nun zum Rudern: Die Einheiten im Zweier kurz vor so einem wichtigen Wettkampf beinhalten neben dem Ausdauertraining viele Startübungen sowie Ruderschläge in Rennfrequenz. Es macht Spaß endlich wieder richtig hohe Frequenzen zu fahren, denn dafür trainieren wir ja und darauf kommt es letztendlich auch an. Am Samstag standen kurze, intensive Strecken (4x250m) auf dem Plan, die Trainer und Steuerleute standen am Rand und haben unsere Zeiten gestoppt.

Neben all dem Training in der letzten Woche freute ich mich vor allem auf eins: Nach der letzten Achter-Einheit am Ostersonntag um 7:30 durften wir nach Hause zu unseren Familien fahren um Ostern zu feiern. Vor dem Training erwartete uns aber noch eine kleine Überraschung in der Bootshalle: Der Osterhase war auch am Stützpunkt in Dortmund sehr fleißig und hatte für jeden von uns einen Schokohasen zwischen den Booten versteckt!

Ich hoffe ihr hattet genauso schöne Ostertage wie wir und der Osterhase hat auch euch nicht vergessen!

Liebe Grüße und eine schöne Woche,

Charly

Neuer Trainingsblock zum Wintereinbruch

DSC_0075
Linkin Park Konzert

Hallo zusammen!

Ganz ungewöhnlich begann die letzte Woche mit einem trainingsfreien Tag. Thomas hatte uns frei gegeben, denn am Dienstag sollte der neue Trainingsblock beginnen. Am Ende solcher 4 Wochen, darunter kein einziger freier Tag, merkt man wie ausgepowert man ist. Ein Tag Pause bringt mehr als man denkt und ich konnte wieder fit ins Training starten.

Ich hatte Glück und musste nur selten in die Uni, sodass ich viel Zeit für das Training hatte. Nachdem seit letzter Woche die 2er-Paarungen bekannt sind, haben wir die Einheiten in der Woche dafür genutzt uns in den vorgesehen Kombinationen auf die Langstrecke vorzubereiten. Ab Donnerstag war dann der Achter dran, auf dem Plan stand ein Messboot-Wochenende. Das bedeutet so viel: in den Achter werden Kraftsensoren, Winkelmesser und andere Gerätschaften eingebaut. Damit können wir unseren Ruderschlag bis ins kleinste Detail messen und in Werten darstellen. Die Analyse dieser Ergebnisse war wie immer sehr aufschlussreich. Es ist interessant zu sehen, was man im Boot eigentlich so anstellt! Die letzte Messboot-Ausfahrt war am Samstag, damit wir Sonntag noch einmal in die 2er steigen konnten um dort Strecken zu fahren.

Mein persönliches Highlight der letzten Woche war das Linkin Park Konzert in Oberhausen, weniger das kalte Wetter. Drückt uns die Daumen, dass es nicht zu ungemütlich wird!

Liebe Grüße

Charly

Sonnige Aussichten in Duisburg

Hallo zusammen!

Mal wieder viel passiert in der letzten Woche! Über Allem stand die Vorbereitung auf die „internationale“ Regatta in Duisburg, die am Wochenende stattfand, jedoch für uns nicht wirklich international war. Bis auf einen niederländischen U23 Vierer hatten auch im Achter leider keine ausländischen Gegner gemeldet.

IMG_0031

Die Woche begann mit einem trainingsfreien Tag, etwas eher Ungewöhnliches. Ich genieße solche freien Tage vor Wettkämpfen und versuche mich auszuruhen und Kraft für das Wochenende zu sammeln. Dienstag und Mittwoch ging es in die Vierer, die Samstag in Duisburg starten sollten. Donnerstag wurden nochmal die Achterbesetzungen trainiert.

Auch außerhalb des Trainings musste ich mich vergangene Woche sehr viel mit Muskeln beschäftigen: Donnerstag fand
das Muskeltestat im Präpärationskurs in der Uni statt, eine mündliche Prüfung. Der trainingsfreie Tag war also wie fürs Lernen gemacht, genauso wie die Abende nach Training und Uni. Ich wusste, dass ich mich voll auf die Regatta konzentrieren könnte, wenn ich bestehen würde. So war es dann zum Glück auch und nach dem Testat fiel mir ein großer Stein vom Herzen.

Nachdem wir in Duisburg nochmal in die Vierer gestiegen waren, fühlten wir uns gut vorbereitet für das kommende Rennen. Ich durfte mit Kathrin Marchand, Kerstin Hartmann und Katrin Reinert zusammen rudern, was für mich natürlich toll war. Als jüngste und unerfahrenste Ruderin im Boot merkt man, wie sehr man von den älteren profitiert und lernt. Wir sind ein gutes Rennen gefahren, jedoch leider mit ca. einer Länge Rückstand 2. geworden. Der Abstand nach vorne hat uns geärgert, das war etwas viel. Umso mehr motiviert war ich für die kommenden Rennen im Achter.

Ich habe mich riesig darüber gefreut, dass ich am Sonntag im ersten Achter mitfahren durfte. Es war meine Premiere im Frauenachter und dementsprechend war ich sehr aufgeregt. Aber ab dem Startsignal verlief (fast) alles wie nach Plan. Wir gewannen das Rennen mit einem guten Abstand vor dem zweiten Achter und das Rennen hat echt Spaß gemacht.
Nach den Rennen vom Wochenende können wir mit einem guten Gefühl in die Vorbereitung für die Europameisterschaften in Belgrad in der nächsten Woche gehen. Ich freue mich!

Ich wünsche Euch allen eine schöne Woche, bis bald!

Eure Charly

P.S.: In den folgenden Tagen und Wochen werden wir euch nach und nach unser Team anhand von Steckbriefen vorstellen. Es lohnt sich mal reinzuschauen!

IMG_0063