Alle Beiträge von Alexandra Höffgen

Der dritte Weltcup steht vor der Tür

IMG-20160318-WA0012
So wie im Trainingslager, nur die Positionen sind vertauscht

Nach der Qualifikationsregatta in Luzern war ich lange erkältet und musste eine Trainingspause einlegen. Erst in dieser Woche bin ich wieder richtig ins Training eingestiegen. Die verpasste Quali rückt immer weiter in den Hintergrund, auch wenn ich immer noch traurig bin, dass die olympische Saison für uns schon so früh vorbei ist und wir nicht mit nach Rio fahren dürfen.

Aber ich freue mich auch auf den Vierer, den wir schon am nächsten Wochenende auf dem dritten Weltcup in Poznan fahren wollen. Da der Weltcup die einzige Möglichkeit ist noch eine Regatta vor der WM zu fahren, haben wir diese Woche intensiv genutzt, um unseren Vierer einzufahren. Mit drei Gegenmeldungen (Weißrussland 1&2, Italien) kommt das Rennen auch zum Glück zustande und wir können gegen mögliche WM Gegner fahren.
Auf der Steuerbordseite haben wir mehrere Möglichkeiten ausprobiert, weil Clara die Chance bekommen hat sich für den Vierer zu qualifizieren. Am Freitag hat sich Ralf, nach mehreren Trainingseinheiten, dazu entschieden mit Lea auf Schlag, Melli, mir und Charly im Bug den Vierer zum Weltcup zu fahren, da die Kombination momentan die schnellere ist.

Samstag und Sonntag standen für uns die ersten Strecken auf dem Trainingsplan. Das Bootsgefühl im Vierer ist ganz anders als im Achter und dementsprechend muss ich mich noch ein bisschen wieder daran gewöhnen. Aber es hat mir viel Spaß gemacht und wir gehen die nächste Woche mit einem ganz guten Gefühl an. Nach den vielen Vierereinheiten in dieser Woche hatten wir am Sonntag nach der ersten Einheit und den gesamten Montag trainingsfrei. Die Erholungszeit vor der Regatta tut mir auf jeden Fall gut und am Dienstag treffen wir uns schon wieder zum Vierertraining.

Neben dem Training war ich die letzten zwei Wochen wieder deutlich öfter in der Uni und nutze die Zeit neben dem Training für mein Studium. Vor der Quali hatten wir so viele Trainingslager und Lehrgänge, dass die Uni etwas zu kurz gekommen ist. Ich versuche für den Rest des Sommersemesters wieder ein bisschen reinzukommen und das ein oder andere Modul abzuschließen. Ich genieße auf jeden Fall auch die (ruderfreie) Zeit mit meinen Kommilitonen.

Liebe Grüße eure Alex

Erst Ergotest! dann das Vergnügen: Achterlehrgang

Hallo zusammen,

Am Anfang der Woche haben wir unser Trainingspensum herunter gefahren. Erholung für den Ergotest am Freitag stand stattdessen auf dem Plan. Am Dienstag sind wir noch einmal 1000 Meter in Rennfrequenz auf dem Ergo gefahren, um anzutesten, was am Freitag gehen könnte. Neben noch einigen wenigen Uniterminen hatte ich auch wirklich Zeit mich zu entspannen, auch wenn die Aufregung und Anspannung vor dem Test immer weiter gestiegen sind. Am Donnerstag sind alle, die nicht in Dortmund wohnen angereist und nach einem gemeinsamen Abendessen gab es noch eine kurze Besprechung zu den Inhalten des Lehrgangs.

Am Freitagmorgen war es endlich soweit. Wir durften uns warm machen und den Ergotest hinter uns bringen. In zwei Gruppen (Backbord und Steuerbord) ging es auf die virtuellen 2000m. Sechs neue Bestzeiten sind gefallen und insgesamt waren alle glücklich, dass dieser Teil des Lehrgangs vorbei war. Die schnellste war Charlotte Reinhardt, die mit einer sehr starken Zeit auch ihre persönliche Bestzeit unterbot.

IMG-20151025-WA0020
Achtertraining

Für das restliche Wochenende waren vier Achtereinheiten mit jeweils zwei Achtern geplant. Allerdings fiel das „Vergnügen“ buchstäblich ins Wasser und wir schafften es nur am Freitag zwei Achter aufs Wasser zu bringen. Samstag mussten wir aufgrund von stürmischem Wind und Dauerregen zwei Einheiten auf dem Ergometer absolvieren. Als kleine Ablenkung vom Trainingsalltag haben Larina, Frauke und ich für FriWi Muffins gebacken, die wir ihm zu seinem Geburtstag überreicht haben.

20160129_211111
Happy Birthday FriWi!

Am Sonntag konnten wir nur einen Achter und einen Vierer sowie einen Einer fahren, da es einige krankheitsbedingte Ausfälle gab. Jetzt steht erneut Erholung auf dem Programm, denn schon nächstes Wochenende fahren wir unsere Zweierrangliste in Köln aus.

Eure Alex

Voll ins Wintertraining eingestiegen

Hallo zusammen,

seit vier Wochen trainieren wir wieder fleißig an Land und auf dem Wasser. Die ersten beiden Wochen nach der Pause haben wir genutzt, um uns wieder an Krafttraining, Rudern und lange Ausdauereinheiten zu gewöhnen, Muskelkater inklusive 😉 . Auf dem Wasser haben wir die ein oder andere Zweierkombination ausprobiert, da der Langstreckentest ende November immer näher rückt. Aber auch Trainingseinheiten im Großboot standen auf dem Plan, schließlich ist unser Ziel für nächstes Jahr ganz eindeutig: Olympiaqualifikation!

IMG-20151025-WA0009
Trainerperspektive beim Achtertraining

Für mich ging diese Woche auch die Uni wieder los. Ich bin also nach Semesterferien, Trainigslagern, WM und trainingsfreier Zeit endlich wieder im „Alltag“ angekommen, auch wenn ich mein Pensum etwas reduziert habe. Ein bisschen Abwechselung zum Training ist mir aber doch sehr wichtig und ich werde wenigstens einige Kurse besuchen, um mich mit etwas anderem als mit Rudern zu beschäftigen.

Mittlerweile sind wir im ganz normalen Trainingsrhythmus und -pensum angekommen und haben heute auch schon die ersten Strecken im Zweier hinter uns gebracht. Die A Männer sind seit diesem Wochenende aus dem Trainingslager zurückgekommen und es ist schluss mit den ruhigen Zeiten auf dem Wasser, da sich jetzt alle optimal auf die Langstrecke vorbereiten wollen. Wir geben weiter Gas, um im Winter die Grundlagen für die nächste Saison zu legen.

Euch eine schöne Woche

eure Alex

UWV Teil I abgeschlossen

Den ersten Vorbereitungsblock für die WM haben wir erfolgreich hinter uns gebracht. Zu Beginn der UWV haben wir drei Messbooteinheiten gemacht, um noch einmal aktuelle „Ruderdaten“ zu bekommen, die wir anschließend ausgewertet haben. Die Trainingsumfänge waren hoch und wir sind öfter zwei Mal am Tag bis zum Schiffshebewerk (12 km vom Bootshaus) und wieder zurück gefahren. Unser erstes Ziel war es die schnellste Achterkombination herauszufinden. Da Kerstin und Marchi Zweier fahren, haben wir auch verschiedene Varianten auf der Schlagposition ausprobiert.

Nach vielen Einheiten in den unterschiedlichen Besetzungen sowie verschiedenen Belastungen steht jetzt vorerst das Schlaghaus mit Ronja und Michi sowie der Crew dahinter mit Dani, Charly, mir, Stella, Anne und Jule. Die vorläufige Viererbesetzung ist Tanzi, Conny, Katrin und Sophie und somit nur auf einer Position verändert im Vergleich zum Varese Vierer, der Bronze gewonnen hat.
Aber auch im Kleinboot waren wir fleißig. Zur Auflockerung zwischen den langen Achtereinheiten und für das Bootsgefühl finde ich es sehr angenehm ab und zu in den Zweier zu steigen. Dreimal die Woche Krafttraining und lange Ausdauereinheiten auf dem Fahrrad durften natürlich auch nicht fehlen. Die schönste Radtour haben Kerstin und Katrin für uns ausgesucht. Es ging zum Wildgehege Hohenstein nach Witten. Es ging zwar teilweise viele Hügel rauf und runter, was mir persönlich gar nicht so liegt ;-), aber die zweieinhalb Stunden haben echt viel Spaß gemacht.
Neben dem ganzen Training habe ich die Zeit genutzt, um mich auf meine Klausur vorzubereiten, die ich noch vor der Anreise in Ratzeburg schreiben muss. Den ein oder anderen freien Nachmittag habe ich an der Uni gelernt und weniger Zeit bei dem schönen Wetter draußen verbracht. Aber ich hoffe, dass es sich gelohnt hat.
Am Sonntag standen die Abschlussstrecken auf dem Programm, die wir gegen den Vierer (der natürlich Vorsprung bekommen hat) gefahren sind. Danach hatten wir für einen vollen Tag Trainingsfrei und es geht in eine kurze Erholungsphase bis zur zweiten UWV.
Wir legen jetzt erstmal die Füße hoch, aber in wenigen Tagen machen wir fleißig weiter, denn das Ziel WM ist schon sehr nah!

Eure Alex

Erster Wettkampf der Saison 2015

Am Wochenende startete endlich die neue Saison mit einem Ergotest über 2000m und die Frühjahrslangstrecke im Zweier ohne über 6000m.

Der Trainingsplan der letzten Woche war sehr übersichtlich, da am Wochenende der erste Wettkampf nach dem Wintertraining in Leipzig anstand und wir uns erholen durften. Wir sind nur noch zu kurzen Einheiten im Zweier aufs Wasser gegangen und haben am Mittwoch die letzte Belastung auf dem Ergo absolviert. Kerstin und ich haben die freie Zeit nach dem Training genutzt und unser Boot gepflegt. Da mit Wasser und Spüli nicht viel auszurichten war, haben wir es poliert und neuer Rollschienen eingebaut, da die alten nicht mehr sauber zu bekommen waren. Am Donnerstag nach der Rudereinheit und letzten Startübungen, sowie Schlägen in Rennfrequenz haben wir die Boote verladen.

Die Anspannung vor dem ersten Wettkampf wurde größer und am Freitag nach einer kurzen Ergoeinheit ging es mit den Bussen nach Leipzig. Am Abend gingen Kerstin und ich früh schlafen, da der Start am Samstagmorgen für uns in der ersten Gruppe um 8:30 war. Wir sind als Frauen Riemen Gruppe jeweils die Ersten, die den Ergometertest fahren und dann am Sonntag auch die Langstrecke eröffnen. Ich finde das gut, denn dann hat man den Test früh hinter sich, während andere noch immer auf ihren Start warten müssen. Mit vielen neuen Bestzeiten und insgesamt 11 Riemerinnen, die unter 7 Minuten gefahren sind, war die Stimmung nach dem Test gut. Die schnellsten waren Michaela Schmidt und Constanze Duell  mit 6:49,3 Min. Ich war mit meinem Wert nicht ganz so zufrieden, weil ich mich fit gefühlt habe und gerne Bestwert gefahren wäre, aber 0,9 sec über dieser Zeit geblieben bin.

Nach nur einem Nachmittag Pause und einem kurzen Einrudern auf dem Kanal bei Sonnenschein und relativ warmen Temperaturen, ging es Sonntag früh los zur Langstrecke. Das Wetter wurde schlechter und es regnete als wir auf dem Weg zum Start waren. Der Wind stand schiebend in der Strecke. Da Kerstin und ich mit der Startnummer 3 ins Rennen gegangen waren, durften wir als eines der ersten Päärchen die Ziellinie überqueren und das Wettkampfwochenende beenden. Ich war super kaputt, aber sehr glücklich, als wir später am Steg erfuhren, dass wir die schnellste Zeit gefahren waren. Zusammen mit den Davids Zwillingen Miriam und Sara (3. Platz), sowie mit Anne Becker und Julia Wärmer (2.Platz) durften wir zum Abschluss des Wochenendes noch zur Siegerehrung. Ich bin sehr zufrieden mit diesem ersten Wettkampf, aber jetzt gilt der Fokus der Kleinbootmeisterschaft in Brandenburg.

IMG-20150329-WA0009
Siegerehrung am Sonntag

 

Eure Alex