Der dritte Weltcup steht vor der Tür

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So wie im Trainingslager, nur die Positionen sind vertauscht

Nach der Qualifikationsregatta in Luzern war ich lange erkältet und musste eine Trainingspause einlegen. Erst in dieser Woche bin ich wieder richtig ins Training eingestiegen. Die verpasste Quali rückt immer weiter in den Hintergrund, auch wenn ich immer noch traurig bin, dass die olympische Saison für uns schon so früh vorbei ist und wir nicht mit nach Rio fahren dürfen.

Aber ich freue mich auch auf den Vierer, den wir schon am nächsten Wochenende auf dem dritten Weltcup in Poznan fahren wollen. Da der Weltcup die einzige Möglichkeit ist noch eine Regatta vor der WM zu fahren, haben wir diese Woche intensiv genutzt, um unseren Vierer einzufahren. Mit drei Gegenmeldungen (Weißrussland 1&2, Italien) kommt das Rennen auch zum Glück zustande und wir können gegen mögliche WM Gegner fahren.
Auf der Steuerbordseite haben wir mehrere Möglichkeiten ausprobiert, weil Clara die Chance bekommen hat sich für den Vierer zu qualifizieren. Am Freitag hat sich Ralf, nach mehreren Trainingseinheiten, dazu entschieden mit Lea auf Schlag, Melli, mir und Charly im Bug den Vierer zum Weltcup zu fahren, da die Kombination momentan die schnellere ist.

Samstag und Sonntag standen für uns die ersten Strecken auf dem Trainingsplan. Das Bootsgefühl im Vierer ist ganz anders als im Achter und dementsprechend muss ich mich noch ein bisschen wieder daran gewöhnen. Aber es hat mir viel Spaß gemacht und wir gehen die nächste Woche mit einem ganz guten Gefühl an. Nach den vielen Vierereinheiten in dieser Woche hatten wir am Sonntag nach der ersten Einheit und den gesamten Montag trainingsfrei. Die Erholungszeit vor der Regatta tut mir auf jeden Fall gut und am Dienstag treffen wir uns schon wieder zum Vierertraining.

Neben dem Training war ich die letzten zwei Wochen wieder deutlich öfter in der Uni und nutze die Zeit neben dem Training für mein Studium. Vor der Quali hatten wir so viele Trainingslager und Lehrgänge, dass die Uni etwas zu kurz gekommen ist. Ich versuche für den Rest des Sommersemesters wieder ein bisschen reinzukommen und das ein oder andere Modul abzuschließen. Ich genieße auf jeden Fall auch die (ruderfreie) Zeit mit meinen Kommilitonen.

Liebe Grüße eure Alex