Die Zeit vergeht wie im Flug

Kaum zu glauben, aber wahr. Wir haben bereits das letzte Trainingslager vor Saisonbeginn hinter uns gebracht. Auch in der letzten Woche in Breisach wurde fleißig im Achter, Zweier, im Kraftraum oder auf dem Fahrrad trainiert. Trotz zunehmender Trainingslagermüdigkeit konnten wir in den letzten Tagen noch einmal einige hochfrequente Strecken im Achter meistern, sodass sich insgesamt sagen lässt, dass uns auch diese zwei Wochen wieder einmal ein Stück näher an unseren großen Traum heran gebracht haben.
Was war in unserer letzten Trainingslagerwoche in Breisach sonst noch so los?
Nun, wir haben anscheinend im kleinen Ort Breisach für ordentlich Aufsehen gesorgt, weshalb am Dienstag direkt einmal die Lokalzeitung vorbei geschaut hat, um einen kleinen Artikel über uns zu schreiben. Im Anschluss an ein Gruppenfoto ging es für den Achter aufs Fahrrad zu einer zweistündigen Tour durch den Kaiserstuhl, die Zweier schrubbten noch einmal ein paar Kilometer auf dem Wasser und ich nutzte die Zeit auf dem Ergo.
Am Donnerstag war dann unser letzter freier Nachmittag, den die meisten von uns in Breisach zur absoluten Erholung nutzten. Ich hingegen fuhr mit unserer Physio Nadine, Alex und Melle nach Basel. Das war schon ganz witzig, wenn man bedenkt, dass man innerhalb von 5 Stunden in drei unterschiedlichen Ländern (Deutschland, Frankreich und Schweiz) gewesen ist. Nach einem kleinen Spaziergang durch die Stadt, einem Kaffee am Rheinufer und einem Zwischenstopp im Schokoladenladen ging es dann auch schon wieder zurück in die Jugendherberge, natürlich pünktlich zum Abendessen. 😉
Am Freitag beschlossen die Trainer nach unseren Abschlussstrecken, dass eine weitere Einheit auf dem Wasser bei den doch sehr bescheidenen Bedingungen wohl wenig förderlich wäre. So nutzten wir den Nachmittag, um in Ruhe den Anhänger und den Bus zu verladen. Dank dem ausführlichen Verladeplan von unserem Dortmunder Bootsmeister Markus ging das verhältnismäßig schnell, sodass alle noch genug Zeit hatten, sich für das Abendessen frisch zu machen, was wir gemeinsam mit den Para-Ruderern, die an diesem Nachmittag angereist waren, in einem netten Lokal am Rhein verbrachten. An dieser Stelle auch einmal offiziell viel Erfolg den beiden paralympischen Einerfahrern bei der Nachqualifikation für Rio Ende April!
Am Samstag ging es dann nach einer für mich schlaflosen Nacht schon früh los gen Heimat! Um 5:30 Uhr fuhr ich mit Melle und Nadine los in Richtung Hamburg, wo ich die Ostertage mit meiner Familie verbringe! Während ich also schon mit 40 Grad Fieber im Krankenhaus saß, waren die Dortmunder nach ihrem Zwischenstopp in Eberbach, wo unser neuer Achter und der neue Zweier abgeholt wurden, noch immer unterwegs auf der Autobahn. Somit war der Heimaturlaub für mich wohl die beste Entscheidung und ich hoffe mal, dass ich die Grippe schnell auskuriere und keine von den Mädels angesteckt habe!

Bis dann und frohe Ostern,
Eure Larina

Und täglich grüßt das Murmeltier…

IMG-20160319-WA0004Ein Trainingslager, welches auf die anstehende Saison vorbereiten soll, läuft doch immer wieder gleich ab. Dieses Mal ist für uns nur der Ort neu.
Ein Tag sieht wie folgt aus:

6:40 Uhr Aufstehen
– Dies ist in einem 4-Bett-Zimmer eine logistische Herausforderung, doch nach ein paar Tagen hat sich das gut eingespielt.
7:00 Uhr Frühstück
– Für eine Jugendherberge gibt es eine wirklich große und vor allem gesunde Auswahl…
7:45 Uhr 1. Trainingseinheit 90-100 Minuten
– Bei 0°C ist es um diese Uhrzeit noch echt kalt zum Rudern. Aber es wird einem doch erstaunlich schnell warm. Wenn die Sonne scheint, steigt die Temperatur auch zügig an.

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Der Kraftraum wirkt zwar etwas improvisiert, aber wir können unseren Kraftplan dennoch gut umsetzen.

10:45 Uhr 2. Trainingseinheit 60 Minuten
– Diese besteht entweder aus Rumpfstabilisation und Dehnung oder wir rudern etwas, wenn wir morgens Krafttraining gemacht haben.
12:00 Uhr Mittagessen mit anschließender Mittagsruhe
– An so ein Mittagsschläfchen kann man sich schon gewöhnen.
15:30 Uhr 3. Trainingseinheit

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Bei unserer letzten Einheit sind wir sogar an der Freiheitsstatue vorbei gekommen.

Entweder geht es nochmal für 90 Minuten aufs Wasser oder es steht eine Ausdauereinheit in Form von Radtraining auf dem Plan. In 2 Stunden auf dem Rad kann man schon eine weite Strecke schaffen. Da wir die Gegend um Breisach noch nicht kennen, ist dies eine gute Gelegenheit (sich auch) etwas die Landschaft zu erkunden.
– Jeden 3. Nachmittag haben wir frei. An den Tagen wird sich Breisach, Colmar (Frankreich) oder Freiburg angeschaut. Etwas Kultur muss ja auch sein.

 
18:00 Uhr Abendessen

Den restlichen Abend wird sich dann die Zeit mit Lernen, Fernsehen (im Gemeinschaftsraum), Karten spielen oder lesen vertrieben, bevor es dann ca. 22:00 Uhr ins Bett geht, denn am nächsten Tag klingelt der Wecker wieder um 6:40 Uhr.

Am Sonntagvormittag hat uns der Breisacher Ruderverein zu einem Brunch eingeladen. Bei gemütlichen zusammensitzen konnten wir uns mit ein paar Vereinsmitgliedern unterhalten, die uns auf unserem weiteren Weg viel Erfolg wünschen und uns schon einen DSC_0003kleinen Osterhasen überreicht haben.
Auf diesem Weg bedanken wir uns auch nochmal recht herzlich bei dem Breisacher Ruderverein für die nette Gastfreundschaft und das Bereitstellen der verschiedenen Räumlichkeiten.

Eure Julia

Trainingslager die Dritte

Nachdem wir aus Sabaudia gut geschafft abgereist waren, galt es nun, sich an den Heimatstützpunkten zu regenerieren. Von Füße hochlegen war bei mir allerdings nicht die Rede. Ich musste mal wieder die Schulbank drücken und einige Tests und Klausuren nachholen. Doch ein Ende ist in Sicht. Ende April sollte ich das Abi in der Tasche haben. Viel Zeit hatte ich allerdings nicht, denn das nächste Trainingslager stand an. Doch bevor es wieder losging, trafen wir uns alle in Dortmund. Dort hieß es dann für Frauke und mich weiter unseren Zweier zu trainieren. Freitag früh stand dann ein Stufentest auf dem Programm, gefolgt von weiteren Kilometern auf dem Wasser. Bevor es Samstag früh dann zeitig losging, mussten die Boote und weitere Materialien wieder gut verpackt und verstaut werden. Dies ging jedoch sehr schnell, da wir ja schon Übung haben. Am Abend gingen dann noch einige aus dem Zweier und  dem Achter ins Musical. Ich dagegen vertrieb mir die Zeit in der Innenstadt. Noch etwas verschlafen, trotzdem aber gut gelaunt, machten wir uns dann Samstag in aller Frühe auf den Weg nach Breisach am Rhein. Nur ein winziger Stau hielt uns kurz auf. Mittags erreichten wir dann Breisach, stärkten uns kurz und begannen dann mit dem Abladen der Boote. Danach inspizierten wir noch eine kurze Runde das Wasser. Das Wetter war noch nicht ganz auf unserer Seite. Doch von Wind und Wellen lassen wir uns nicht abschrecken und somit hieß es Augen zu und durch.

Kurzes Durchatmen zwischen den Trainingslagern

Hallo ihr Lieben,

nach gut zwei Wochen Trainingslager im angenehm warmen Sabaudia, hieß es erstmal zurück zum Winter und doch recht frischen Temperaturen. Sodass so manches Training aufgrund von Regen und Kälte nun doch auf dem geliebten Ergo absolviert werden musste. Am Dienstag ging es für mich dann aber nach langer Zeit endlich mal wieder nach Hause zu meinen Eltern in den hohen Norden. Selbstverständlich wurde auch dort fleißig im eigenen Fitnessraum mit Ergo und Spinningrad trainiert. Ich habe die paar Tage zuhause an der Küste genutzt, um ein paar Freunde zu sehen und mal wieder ausgiebig shoppen zu gehen.  🙂

Zum Wochenende hin war ich dann auch schon wieder zurück in meiner zweiten Heimat Hannover und wie immer ging die Zeit viel zu schnell vorbei. Und in ein paar Tagen heißt es dann auf ein Neues Koffer packen und ab ins nächste Trainingslager! Diesmal fahren wir nach Breisach und bleiben damit im kalten Deutschland. Hoffentlich spielt uns das Wetter auch diesmal in die Karten und wir müssen nicht allzu sehr frieren! Ich freue mich auf jeden Fall schon auf die kommende Zeit, denn die Saison rückt immer näher und damit auch unser gemeinsames Ziel, die Quali für Rio Ende Mai zu holen!

Bis bald

Eure Melle