Der letzte Feinschliff….

Hallo,

auch diese Woche war Heimtraining angesagt und der Fokus lag auf der Vorbereitung des Ergotests, welcher kommende Woche ansteht. Deshalb kam uns auch die Kältewelle, die Anfang der Woche über Dortmund hereinbrach, gar nicht so ungelegen. So konnten wir Kilometer auf dem Ergometer machen und unsere Vorbelastungen absolvieren.
Mitte der Woche gab es einen Grund zu feiern: Unser lieber Trampas feierte seinen Geburtstag und wurde von uns mit viel Nervennahrung für die kommenden Wochen ausgestattet.

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Doch da Ergofahren auf Dauer nicht sehr unterhaltsam ist, waren wir froh als Ende der Woche der Kanal eisfrei war und wir uns das Wochenende über wieder rudernd fortbewegen konnten.

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Nach drei Wochen Trainingsblock merkten wir doch die Anstrengung in den Beinen und freuen uns nun, die nächsten Tage ein bisschen rauszunehmen um am kommenden Freitag dann topfit auf dem Ergo an den Start gehen zu können.

Einen schönen Abend und guten Start in die Woche,

Eure Kerstin

Mal wieder daheim trainieren …

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hieß es in der vergangenen Woche für die meisten von uns. Im Fall unserer Zweier-Crew allerdings erst mal nur zur Hälfte. Zum Wochenende dann hieß es für meine Partnerin Melanie Hansen schon wieder einmal Tasche packen und von ihrer Wahlheimat Hannover aus ab ins „goldische Meeenz“.

Zusammen mit etwa dreißig anderen Aktiven ging es dann frisch ans Werk. Rudern – Rad – Kraft … und am Sonntag mit der ganzen Horde über drei mal zwei Kilometer im Kleinboot. Dazu nicht zu vernachlässigen der Kampf um Nahrung während der selbstverpflegten Mahlzeiten und der Suche nach einem Platz auf dem Sofa für die Ruhepausen. Dennoch – schön war es, wieder mit meiner Heimtrainingsgruppe zusammen Kilometer zu schrubben.

Was sonst neben dem Training passierte? Die Spuren der Trainingslager in Südfrankreich und Dortmund waren zu beseitigen…Berge von Wäsche zu waschen, den Kühlschrank wieder aufzufüllen, und in schwachen Momenten auch mal an die Uni zu denken.

Das Training diese Woche zu Hause war auf jeden Fall mal wieder einen Takt ruhiger und in vertrauter Atmosphäre sehr angenehm. Trotzdem steigt jetzt schon wieder die Vorfreude auf die nächsten Tests und Treffen mit den anderen „Frauenachter-Mädels“.

Bis dahin viele Grüße aus Mainz

Eure Lea

 

 

 

Feiertage überstanden und schnell wieder angefangen

Nach tonnenweise Ente, Kuchen und anderen Feiertagsleckereien haben wir uns in der ersten Januarwoche wieder zum Training in Dortmund zusammengefunden. Mit der immer noch 16-köpfigen Mannschaft plus Steuerfrauen wollten wir an die Fortschritte aus Spanien anknüpfen und die Ruhe in Dortmund nutzen. Die Männer Mannschaft ist nämlich ausgeflogen und wir hatten den ganzen Kanal für uns allein. So gemütlich wie in Sevilla hatten wir es allerdings nicht. Am Montag war es verregnet und grau, kein schönes Ruderwetter, doch entgegen der Wettervorhersagen und allen Bedenken sind wir die ganze Woche vom Regen verschont worden.

So konnten wir alle Rudereinheiten mit 2 Achtern auf dem Wasser absolvieren. Dazu kamen noch Krafttraining, Radeinheiten und Gymnastik für ein ausgewogenes Programm. Am Ende der Woche waren sich alle einig: Wir haben seit Sevilla noch einen deutlichen Schritt nach vorne gemacht. Wir rücken immer dichter als ein Team zusammen und wachsen mit unseren Aufgaben.

Doch auch außerhalb des Trainings haben wir einiges Unternommen.

Da wäre zuerst der Ausflug in die Waffelfabrik direkt am Kanal. Mehrmals hatte uns der köstliche Duft auf dem Wasser schon angellockt und so haben wir beschlossen, nach dem Training einfach mal den Lagerverkauf zu plündern. Und sie schmecken noch besser als sie immer riechen!

Am Freitagabend hat uns Charly in ihre neue WG eingeladen und es gab??? Waffeln! Allerdings selbstgemachte und die sind wie man weiß immer noch die Besten. Doch als wäre das nicht genug gewesen gab es auch noch Eis und Früchte dazu! Danach haben wir noch ein Assoziationsspiel gespielt um einander besser zu verstehen, oder einfach nur weil es wahnsinnig lustig war! Also ich für meinen Teil hab schon lange nicht mehr so gelacht!

Am nächsten Morgen konnten wir dann mit besten Energiereserven und gut erholt in die Abschlussbelastung starten. Der Wind hat es uns zwar schwer gemacht aber wir haben uns durchgekämpft und konnten so einen guten Schlusspunkt finden.

Nach dieser Ereignisreichen Woche geht es nun wieder für alle an die Heimatstützpunkte.  Die nächsten 2 Wochen geht es in die Vorbereitung des Ergometertests und ins Zweiertraining, wo es möglich ist. Denn bei uns in Rostock zum Beispiel hat der Wintereinbruch seine Spuren hinterlassen. Ohne Eisbrecher kommen wir mit unseren booten nicht weit. Für einige Mädels geht es deshalb auch gleich wieder ins Trainingslager nach Kroatien, um auch garantiert rudern zu können. Für den Rest heißt es abwarten und Tee trinken. Oder vielleicht kippen wir den lieber ins Wasser damit es taut!

Bis bald und liebe Grüße

Eure Frauke