Kathrin Marchand und Kerstin Hartmann im Zweier bei der WM in Aiguebelette

Hartmann/Marchand: Platz drei macht Mut

Ein WM-Auftakt, der Hoffnung macht: Kerstin Hartmann und Kathrin Marchand belegten im Vorlauf bei den Titelkämpfen im französischen Aiguebelette den dritten Platz hinter starker Konkurrenz: den Olympia-Siegerinnen Glover/Stanning aus Großbritannien und den Südafrikanerinnen Smith/Persse, die in London Platz acht belegt hatten.

„Das war ein guter Einstieg. Wir sind gut aus dem Start rausgekommen und haben einen guten Rhythmus gefunden“, sagte Hartmann. In ihrem ersten gemeinsamen internationalen Zweierrennen haben sich Hartmann/Marchand einen packenden Kampf auf Augenhöhe mit den Australierinnen Goodman/Horton, den Siebten vom Weltcup in Luzern, geliefert und diesen letztlich mit einer halben Sekunde Vorsprung für sich entschieden. „Es ist schön zu wissen, dass wir mitspielen können. Dass es nicht leicht wird, war klar“, meinte Hartmann im Hinblick auf das große Ziel, die Olympia-Qualifikation. Hierzu muss das Duo mindestens Platz elf erreichen. Der nächste Schritt dazu ist, sich über den Hoffnungslauf am Dienstag fürs Halbfinale zu qualifizieren.

„Wollen offensiv in Wettkampf kommen“
Der Frauenachter startet am morgigen Montag ins WM-Geschehen. Im Vorlauf trifft die Crew um Schlagfrau Ronja Schütte auf starke Konkurrenz: Kanada, Neuseeland, Australien und Rumänien. Die Plätze eins und zwei kommen direkt ins Finale. „Wir wollen offensiv in den Wettkampf reingehen und Kontakt zu den anderen Booten suchen“, meinte Trainer Thomas Affeldt, der insgesamt zuversichtlich ist: „Die Mannschaft hat sich gut weiterentwickelt und im Training gute Leistungen gezeigt.“