Trainingswochenende

Momentaufnahme - 14Am Wochenende trafen wir uns alle in Dortmund um gemeinsam Achter zu fahren. Mit  16 Athleten und zwei Steuerfrauen (Laura Schwensen und Larina Hillemann) war es möglich mit zwei Achtern zu trainieren.  Es wurden lange Einheiten gerudert, welche dennoch schnell vorüber ging Dank der starken Dynamik in den verschiedenen Booten. Wir bereiten uns auf die Internationale Hügel- Regatta in Essen vor, diese findet vom 16.05- 17.05 statt, bis dahin heißt es noch trainieren, trainieren und trainieren.

Heute hatten wir eine Kamera mit an Bord um euch einen kurzen Einblick ins Training zu ermöglichen (klick auf das Bild oder Link) viel Spaß beim anschauen.

Ich wünsche euch allen noch einen schönen Sonntag und einen guten Start in die neue Woche.

Gruß

Michaela Schmidt

https://www.dropbox.com/s/62p0nhfzzk9m0c4/Frauenachter.avi?dl=0

Die Woche der Deutschen Kleinbootmeisterschaften

Traditionell fahren die Athleten des Ruderleistungszentrums Dortmund die auf die Deutschen Kleinbootmeisterschaften vorbereitenden Strecken auf der Regattabahn am Fühlinger See (Köln). Athleten, Trainer und alle Beteiligten scheuen dabei keine Kosten und Mühen, um dieses spezielle Training reibungslos möglich zu machen. In diesem Jahr starteten 14 Frauen-Zweier in den Übungsrennen in Köln. Das ist genau die Hälfte des großen Starterfeldes für die DM in Brandenburg!

Für die meisten meiner Teamkolleginnen ist die Vorlesungszeit in den letzten ein, zwei Wochen wieder gestartet. Ich habe mich allerdings entschieden meinen Master in Wirtschaftswissenschaften als Fernstudium an der Fernuni Hagen zu beginnen. Damit genieße ich die Freiheit mir meine Zeit zum Studieren komplett selbstständig einteilen zu können. Das lässt sich natürlich super mit dem Training und unseren vielen Trainingslagern und Wettkämpfe vereinbaren. Bisher bin ich zufrieden und gespannt, ob ich das Fernstudium gut schaffen werde. Kerstin und Katrin sind meine Fernstudium-Kommilitoninnen und studieren ebenfalls an der FU Hagen.

Nach dem Streckenfahren in Köln war uns am Montag ein trainingsfreier Tag zur Regeneration vergönnt. Ab Dienstag richtete sich unser Fokus dann schon auf die anstehenden Deutschen Kleinbootmeisterschaften in Brandenburg. Mit einigen letzten Wassereinheiten in den Zweiern auf dem heimischen Kanalstück in Dortmund holte sich jedes Team von den Trainern Thomas und Trampas noch den letzten Feinschliff ab. Mittwochvormittag wurde der Hänger erneut beladen und mit Booten, Material und Bootsbauer Markus in Richtung Brandenburg geschickt. Am Donnerstag reiste das Team an und ein erstes Training auf der Regattabahn fand am Nachmittag statt. Freitag startete die Meisterschaft mit Vorläufen und aufgrund des großen Meldefeldes von 28 Booten, fanden Samstagvormittag erstmals wieder Viertelfinals im Frauen-Zweier statt. Die Halbfinals am Nachmittag boten uns dann starke Schiebewindwellen, die die einen besser, die anderen schlechter verpacken konnten. Am Sonntag zeigte sich der Beetzsee dann doch noch einmal von seiner besten Seite und die deutschen Meisterinnen, Ronja und Michi, konnten bei Sonnenschein und Top-Bedingungen gekürt werden.

Hier einige Impressionen vom Regattaplatz mit Dank an Steuerfrau Laura!

2015-04-19 23.33.31-5  2015-04-19 23.33.31-4 2015-04-19 23.33.31-2 2015-04-19 23.33.30-1 2015-04-19 23.33.30-2 2015-04-19 23.33.30-3 2015-04-19 23.33.30-4 2015-04-19 23.33.30-5 2015-04-19 23.33.30 2015-04-19 23.33.28-2 2015-04-19 23.33.28-1

DM-Titel an Schmidt/Schütte

Michaela Schmidt und Ronja Schütte sind die neuen Deutschen Meister im Zweier ohne Steuerfrau. Bei den Titelkämpfen in Brandenburg setzte sich das Duo gegen Sara und Miriam Davids (Silber) und Anne Becker/Julia Wärmer (Bronze) durch. Platz vier ging an die Potsdamerinnen Daniela Schultze/Stella Bleich.

Ausgeglichene Kaderbreite
Die vier erstplatzierten Boote lagen innerhalb von vier Sekunden. Enger war es noch in den Halbfinals. Hier kamen gleich acht Zweier innerhalb von vier Sekunden ins Ziel, was Bundestrainer Thomas Affeldt zuversichtlich stimmte: „Mit der ausgeglichenen Kaderbreite auf einem ansteigenden Niveau sind wir gut aufgestellt.“

Michaela Schmidt und Ronja Schütte
Michaela Schmidt und Ronja Schütte

Schmidt/Schütte hatten schon die zweite Überprüfung im vergangenen Jahr gewonnen und waren beim Weltcup in Aiguebelette an den Start gegangen. Nach einer kurzen Pause rudern sie seit dem Winter-Trainingslager in Sevilla wieder zusammen. „Dadurch dass wir bei einigen Zweiern Wechsel vorgenommen haben, kommen die Sportlerinnen individuell weiter“, meinte Affeldt. Das Finale um sieben Hundertstel Sekunden verpassten Kerstin Hartmann/Alexandra Höffgen. Höffgen, die schon angeschlagen angereist war, musste schließlich erschöpft abmelden.

Nun steht eine vierwöchige Formierungsphase an, in dem die Trainer Besetzungen in den Vierern und im Achter ausprobieren. „Dieses Jahr nehmen wir uns noch so viel Zeit, um die richtigen Formationen für den Achter und den Zweier im Hinblick auf die Europameisterschaften Ende Mai zu finden“, meinte Affeldt.

Ergebnisse
Ergebnisse im Zweier ohne Steuermann bei den Deutschen Kleinbootmeisterschaften in Brandenburg, A-Finale: 1. Michaela Schmidt / Ronja Schütte (HRV Böllberg Nelson / Essen-Werdener RC) 7:28,39 Minuten, 2. Miriam Davids / Sara Davids (Crefelder RC) 7:29,35, 3. Anne Becker / Julia Wärmer (HRV Böllberg Nelson / Rostocker RC) 7:31,27, 4. Daniela Schultze / Stella Bleich (RC Potsdam) 7:32,59, 5. Meike Dütsch / Lea-Katlen Kühne (Mainzer RV / Ulmer RC Donau) 7:33,51, 6. Kathrin Marchand / Sophie Oksche (RTHC Bayer Leverkusen / Donau-RC Ingolstadt) 7:40,25

B-Finale: 1. Constanze Siering / Constanze Duell (RV „Emscher“ Wanne-Eickel-Herten / Münchener RC) 7:29,66, 2. Katrin Reinert / Charlotte Reinhardt (Heilbronner RG „Schwaben“ / RV Dorsten) 7:32,42, 3. Johanna te Neues / Ulrike Törpsch (Crefelder RC / Pirnaer RV) 7:32,46, 4. Frauke Hacker / Laura Prieß (ORC Rostock)7:36,73, 5. Elisaveta Sokolkova / Marisa Staelberg (Lauinger RSC Donau / Crefelder RC) 7:41,26

Mit starken Ergo-Werten im Rücken geht’s nach Brandenburg

Nach einem gut verlaufenen Frühjahrs-Trainingslager in Sabaudia und einer ersten Überprüfungsphase in Leipzig wird am Wochenende bei den Deutschen Kleinbootmeisterschaften in Brandenburg ein erstes nationales Kleinboot-Ranking über die Wettkampfdistanz von 2.000 Metern ausgefahren. „Wir sind gut vorbereitet. Hoffentlich fällt keine der Ruderinnen aus“, sagte Bundestrainer Thomas Affeldt vor der Abreise von Dortmund in die Stadt an der Havel.

Auf dem dortigen Beetzsee, wo im kommenden Jahr die Europameisterschaften ausgetragen werden, treten die Ruderinnen aus dem Team Frauenachter in Zweiern gegeneinander an. Insgesamt haben 28 Zweier gemeldet. Die Vorläufe beginnen am Freitag um 15 Uhr, am Samstag folgen die Viertelfinals (ab 10.40 Uhr). In den Halbfinalrennen am Samstagnachmittag (ab 16.10 Uhr) geht es dann um die Finalteilnahme. Und im Endlauf am Sonntag um 10.45 wird das neue Meisterpaar ermittelt. Im Vorjahr gewannen Kathrin Marchand und Kerstin Hartmann (Foto der Erstplatzierten aus dem Vorjahr) zusammen. Sie treten nun mit neuen Partnerinnen gegeneinander an.

„Insgesamt sehr gute Entwicklung“

„Sehr zufrieden“ war Affeldt mit den Ergometer-Ergebnissen von Leipzig. „Fast alle sind Bestwert gefahren. Wir haben insgesamt eine sehr gute Entwicklung in der Gruppe“, sagte der Trainer. Die schnellsten über die 2.000 Meter auf dem Ergo waren Constanze Duell, Michaela Schmidt und Kerstin Reinert. Eine Verbesserung des persönlichen Bestwertes um gleich über fünf Sekunden schaffte Kerstin Hartmann. Anschließend fuhr sie auch bei der Sechs-Kilometer-Langstrecke in Leipzig mit ihrer neuen Partnerin Alexandra Höffgen die schnellste Zeit, gefolgt von der neuen Kombination Anne Becker/Julia Wärmer sowie Sara Davids/Miriam Davids und dem U23-Duo Frauke Hacker/Laura Preiß. Nicht in Leipzig starten konnten Ronja Schütte und Charlotte Reinhardt.

Die Zweier-Besetzungen des Teams Frauenachter für die Deutschen Kleinbootmeisterschaften in Brandenburg:

  • Kathrin Marchand / Sophie Oksche (RTHC Bayer Leverkusen / Donau-RC Ingolstadt)
  • Alexandra Höffgen / Kerstin Hartmann (Neusser RV / Ulmer RC „Donau“)
  • Katrin Reinert / Charlotte Reinhardt (Heilbronner RG „Schwaben“ / RV Dorsten)
  • Anne Becker / Julia Wärmer (HRV Böllberg Nelson / Rostocker RC)
  • Michaela Schmidt / Ronja Schütte (HRV Böllberg Nelson / Essen-Werdener RC)
  • Miriam Davids / Sara Davids (Crefelder RC)
  • Elisaveta Sokolkova / Marisa Staelberg (Lauinger RSC Donau / Crefelder RC)
  • Constanze Siering / Constanze Duell (RV „Emscher“ Wanne-Eickel-Herten / Münchener RC)
  • Johanna te Neues / Ulrike Törpsch (Crefelder RC / Pirnaer RV)
  • Frauke Hacker / Laura Prieß (ORC Rostock)
  • Daniela Schultze / Stella Bleich (RC Potsdam)
  • Meike Dütsch / Lea-Katlen Kühne (Mainzer RV / Ulmer RC Donau)

Der Osterhase zu Besuch beim Team Frauenachter

Nachdem das Team Frauenachter letzte Woche in Leipzig an den Start gegangen war, fing in dieser Woche die intensive Vorbereitung auf die Deutschen Kleinbootmeisterschaften in Brandenburg an.

Für  mich stand außerdem von Montag bis Mittwoch noch eine kleine Hospitation in einer Hausarztpraxis in Dortmund an. Es war sehr interessant und gut zu sehen, wie der Arbeitsalltag später aussehen kann. Um 8 Uhr begann die Sprechstunde. In der Mittagspause von 11.30 bis 15 Uhr durfte ich trainieren gehen, um dann nach der zweiten Sprechstunde von 15-17 Uhr noch einmal zum Stützpunkt zu fahren und das restliche Training hinter mich bringen. So ein Tag kann ganz schön anstrengend sein und ich war froh, dass ich noch nicht arbeiten muss, sondern noch in die Uni gehen kann!

Nun zum Rudern: Die Einheiten im Zweier kurz vor so einem wichtigen Wettkampf beinhalten neben dem Ausdauertraining viele Startübungen sowie Ruderschläge in Rennfrequenz. Es macht Spaß endlich wieder richtig hohe Frequenzen zu fahren, denn dafür trainieren wir ja und darauf kommt es letztendlich auch an. Am Samstag standen kurze, intensive Strecken (4x250m) auf dem Plan, die Trainer und Steuerleute standen am Rand und haben unsere Zeiten gestoppt.

Neben all dem Training in der letzten Woche freute ich mich vor allem auf eins: Nach der letzten Achter-Einheit am Ostersonntag um 7:30 durften wir nach Hause zu unseren Familien fahren um Ostern zu feiern. Vor dem Training erwartete uns aber noch eine kleine Überraschung in der Bootshalle: Der Osterhase war auch am Stützpunkt in Dortmund sehr fleißig und hatte für jeden von uns einen Schokohasen zwischen den Booten versteckt!

Ich hoffe ihr hattet genauso schöne Ostertage wie wir und der Osterhase hat auch euch nicht vergessen!

Liebe Grüße und eine schöne Woche,

Charly