Fröhliche Weihnachten!

Nachdem wir am Mittwoch der vergangenen Woche alle wohlbehalten aus dem Trainingslager zurückgekehrt sind, steht inzwischen das Weihnachtsfest unmittelbar bevor.

Die letzten Trainingstage in Sevilla haben wir genutzt um sowohl im Achter als auch im Zweier die letzten Wasserkilometer für dieses Kalenderjahr zu absolvieren. Neben langen Ausdauereinheiten ruderten wir in beiden Bootsklassen Belastungen unter den Augen des Cheftrainers, Marcus Schwarzrock.

Dieser ließ es sich auch nicht nehmen, die letzte Radeinheit am Dienstagnachmittag gemeinsam mit uns zu bestreiten. Im Zusammenspiel mit unserem betreuenden Arzt, Philip Krimm, der sich ebenfalls an der Tour beteiligte, wurde das Tempo durchweg hoch gehalten, sodass wir am Ende des Tages in den Beinen gespürt haben, dass wir etwas getan hatten 😉

Der Heimreisetag war wohl fast der anstrengendste Tag des Trainingslagers. Neben der Abschlussbelastung im Zweier, dem Auspacken der letzten Wichtelgeschenke beim Frühstück 😉 , dem Verladen der Zweier, einer abschließenden Rudereinheit im Achter und Verladen des verbleibenden Materials und zwei Flügen waren die meisten von uns nicht vor Mitternacht zu Hause und sehr erschöpft.

Ich selbst hätte nach einem solchen Tag nicht mit Alex und Charly tauschen wollen, die am Samstag dann noch ihren krankheitsbedingt versäumten 2000m-Ergometertest nachholen mussten. Beide absolvierten diesen mit –für diese Umstände- beachtlichen Zeiten von 6:52 bzw. 6:48!

Mir bleibt nun nichts weiter als die letzten Weihnachtsplätzchen zu backen und allen gute Erholung und besinnliche Weihnachtstage im Kreise ihrer Lieben zu wünschen.

 

Eure Sophie

Gutes Trainingslager – jetzt genießt das Team die Weihnachtszeit

Gut trainiert geht’s in den wohl verdienten Weihnachtsurlaub: Das Team Frauenachter hat nach dem zweiwöchigen Trainingslager in Sevilla heute die letzte gemeinsame Einheit vor dem Weihnachtsfest in Dortmund absolviert und verteilt sich nun nach dem Abladen des Bootstransports aus Sevilla in alle Richtungen der Bundesrepublik.

„Bei sehr guten Bedingungen haben wir das Trainingspensum, das wir uns vorgenommen hatten, voll erfüllt“, sagte Bundestrainer Thomas Affeldt nach der Rückkehr aus dem Trainingslager im Süden Spaniens. In Sevilla, wo der Frauenachter 2013 EM-Silber gewonnen hatte, fand die Trainingsgruppe deutlich besseres Wetter vor als im heimischen Dortmund. Morgens – gegen 8 Uhr ging’s bei der ersten Helligkeit aufs Wasser – war es noch etwas frisch, im Tagesverlauf stiegen die Temperaturen auf angenehme 16/17 Grad Celsius. Affeldt: „Es war überwiegend sonnig, wir hatten wenig Wind und genug Platz auf dem Wasser.“

Das Trainerteam mit Thomas Affeldt und Werner Nowak war zudem froh, dass auf dem Guadalquivir circa eine Woche lang ein Albano-System ausgelegt war, weil hier der spanische Verband an einem Wochenende eine Regatta ausgerichtet hatte. „Wir konnten das System nutzen und so in den Bahnen verschiedene Zweier ausprobieren, um bei der Formierung der Kleinboote weiterzukommen“, sagte Affeldt. Zum Ende des Trainingslagers, als auch Cheftrainer Marcus Schwarzrock in Sevilla weilte, hatten sich die neuen Zweier-Kombinationen Ronja Schütte/Michaela Schmidt und Kerstin Hartmann/Alexandra Höffgen am besten präsentiert. Affeldt: „Das sind weitere Optionen im Kleinboot.“

Acht Tage Weihnachtsurlaub haben sich die Ruderinnen nun verdient. Am 29. Dezember trifft sich ein Teil der Trainingsgruppe wieder in Dortmund zum gemeinsamen Training. Ein anderer Teil fährt mit den jeweiligen Heimatvereinen über Silvester in Skitrainingslager. Vom 9.-24. Januar geht’s dann mit einem konzentrierten Trainingsblock für alle in Dortmund weiter, ehe vom 11. bis 26. Februar das nächste Trainingslager in Sabaudia ansteht.

Oh Sonnenschein, oh Sonnenschein…

…wie schön ist deine Wärme.
Die zweite Trainingslager-Woche begann wie die erste Woche endete- mit tollem Wetter und guten Ruderbedingungen. Also konnten wir fleißig auf dem Wasser weiterarbeiten. Zwischendurch standen auch zwei Radtouren auf dem Programm, worüber ich mich sehr freute. Denn neben den Belastungen auf dem Wasser macht es auch Spaß, sich mit den anderen Mädels den einen oder anderen Bergsprint zu liefern.
Das Highlight der Woche war für Samstagmittag geplant. Hier sollte das für jedes Trainingslager traditionelle Fußball-Turnier stattfinden. Dabei treten Steuerbord gegen Backbord an. Da dieses Jahr einige Athleten neu dabei waren, konnte vorher schwer eingeschätzt werden welches Team wohl gewinnen würde. Mit Schlachtrufen ging es dann ins Turnier…
Dank unserer beiden Torschützinnen Michi und Sophie O. konnte Steuerbord mit 2:0 in Führung gehen und diesen Spielstand bis zum Abpfiff halten. Somit steht es nach dem ersten Trainingslager 1:0 für die Steuerborder. Im Trainingslager in Sabaudia (Februar ´15) bekommt Backbord dann die Revanche.
Nach dem kurzen Ausflug auf den Fußballplatz ging es dann ab Sonntag wieder voll motiviert ins Boot um für die anstehende Abschlussbelastung zu trainieren.
Ich wünsche euch eine schöne Adventszeit,

eure Kerstin

Alle Jahre wieder…

Für den Frauenriemenbereich (zumindest des Stützpunktes Dortmund) geht es schon seit mehreren Jahren im Dezember nach Sevilla ins Trainingslager.

Am Mittwoch ging die Reise für 18 Ruderinnen, 2 Steuerfrauen sowie ihr vierköpfiges Betreuerteam (Trainer, Physio, Leistungsdiagnostik) los. Für die kommenden 2 Wochen liegt bei allen die Konzentration nur auf dem Training.

Nachdem wir am Mittwochabend das Hotel bezogen haben, haben wir alle Boote angebaut und die Räder fahrtüchtig gemacht, so dass wir Donnerstag früh mit dem Training loslegen konnten.

Da es hier erst gegen 8 Uhr hell wird, startet unser Wassertraining leicht verspätet. Zu der Zeit ist es immer noch recht frisch und der Steg ist glatt. Aber sobald die Sonne herauskommt und kräftig scheint, wird es schnell warm.

Neben dem Rudern im Achter und Zweier steht noch Kraft-, Stabi- und Radtraining auf dem Plan. Jeden 3. Nachmittag haben wir dann frei, um uns zu erholen.

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Damit auch bei uns etwas Weihnachtsstimmung bei Sonne, 15°C und Palmen aufkommt, hatte Kerstin die Idee, dass wir einen kleinen Adventskalender zusammen stellen. Jede von uns hat ein Geschenk für einen gelosten Tag gemacht und erhält an einem anderen Tag selber eines. So treffen sich alle nach dem Abendessen in unserem Aufenthaltsraum, um dabei zuzusehen, wie ein Geschenk ausgepackt wird. Das gemütliche Beisammensein wird durch einen „dummen Spruch“ aus Marchis Witze-Adventskalender (damit wenigstens ein Teil von ihr mit im Trainingslager ist) und Spielen komplettiert. Doch recht schnell sagen die ersten „Gute Nacht“, denn ein neuer langer Tag steht vor der Tür.

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In dem Sinne wünsche ich eine gute Nacht

Julia

 

 

Jahresendspurt mit Ergotest, Langstrecke und Trainingslager

Jahresendspurt beim Team Frauenachter: Am Wochenende wurde beim Ergometer-Test über die olympische Wettkampfdistanz von 2.000 Metern und bei der Sechs-Kilometer-Langstrecke im Zweier der aktuelle Leistungsstand überprüft. Am morgigen Mittwoch geht es dann für zwei Wochen ins Trainingslager nach Sevilla, wo täglich mindestens zwei Trainingseinheiten anstehen.

„Die Ergometer-Überprüfung ist gut gelaufen, bei der Langstrecke mussten wir – auch aufgrund von kurzfristigen Ausfällen – improvisieren“, sagte Bundestrainer Thomas Affeldt nach dem Belastungs-Wochenende. Schnellste aus dem Frauen-Riemenbereich auf dem Ergometer war Constanze Duell. Die Rückkehrerin aus den USA fuhr mit 6:51,3 Minuten persönlichen Bestwert. Zweitbeste war Constanze Siering (6:53,5, ebenfalls persönliche Bestzeit), knapp gefolgt von Katrin Reinert (6:53,8), die sich ebenfalls gegenüber dem Frühjahr verbessert hat.

Bei der Langstrecke siegten wie im Vorjahr Ronja Schütte/Julia Wärmer (geb. Lepke). Sie benötigten für die sechs Kilometer 24:01 Minuten. Zehn Sekunden dahinter landeten Meike Dütsch/Lea-Katlen Kühne auf dem zweiten Rang. Platz drei belegten Michaela Schmidt und Anne Becker (24:13) vor Miriam Davids/Sara Davids (24:20) und Lara Prieß/Frauke Hacker (24:22). Nicht starten konnten Marisa Staelberg und Alexandra Höffgen, so dass sich spontan Kerstin Hartmann/Elisaveta Sokolkova zusammen in den Zweier setzten und Sechste wurden (24:24).

Ins Trainingslager nach Sevilla nehmen die Trainer Affeldt und Werner Nowak 18 Ruderinnen und zwei Steuerleute mit. Frauke Hacker ist nach dem Ausfall von Sophie Marchand (Fahrradsturz) nachnominiert worden. „Wir legen unsere Schwerpunkte auf das Achter- und Kleinboottraining “, sagte Affeldt. Schließlich sollten auch die äußeren Umstände stimmen: Die aktuellen Wettvorhersage geht von 10-15 Grad in Andalusien aus. Affeldt: „Wir hoffen, dass es so bleibt.“