Zurück in Dortmund mit U23 WM Bronze und viel Pasta im Bauch

 

U23 Bronze
(Foto: rudern.de)

Am Montag sind Alex und ich von der U23 WM wieder gekommen, da der Flieger früh abgehoben hat, waren wir auch dementsprechend müde. Die WM in Varese endete für uns mit einem sehr knappen Rennen. Lange kämpften wir mit dem australischen Achter um den dritten Platz, auf der Ziellinie lag unserer Achterspitze vor der mit den gelben Einteilern. Die Bedingungen auf der Regattastrecke waren gut, es gab zwar einige Gewitter mit Regenschauern, aber dadurch kühlte es immer wieder ab und es waren angenehme Temperaturen zum Rudern.

Italien ohne Pasta kann man sich nicht vorstellen, so gab es auch in der Woche, in der wir dort waren, mittags und abends Pasta mit Tomatensauce oder Pesto. Den Nudelvorrat haben wir damit für das ganze Jahr aufgefüllt. 😉

Aber auch das Eis haben wir in Italien probiert. Von unserm Hotel waren es nur 200m zu Fuß zu einer leckeren Eisdiele, die wir das ein oder andere Mal abends mit der ganzen Mannschaft besuchten. Die Stimmung war super und so kommen wir mit einigen schönen Erinnerungen nach Dortmund zurück.

Mit Bronze im U23 Achter in der Tasche steigen wir nun zu den anderen Frauen ins Trainingslager in Dortmund ein. Ungefähr eine Woche sind wir noch in Dortmund, bevor es zum Training nach Ratzeburg geht. Jetzt werden noch einige Trainingseinheiten absolviert und viele Kilometer gerudert.

Ich wünsche Euch noch einen schönen Sommer!

Liebe Grüße,

Sara

 

Volle Kraft voraus – Trainingslager in Dortmund

„Rio 2016: Volle Kraft voraus“ – mit dieser Überschrift betiteln die Ruhr Nachrichten eine schöne Reportage über das derzeitige Trainingslager des Teams Frauenachter in Dortmund. Im Gespräch mit der Dortmunder Zeitung beschreiben Trainer Thomas Affeldt und Steuerfrau Laura Schwensen die Vorteile, auch mal in Dortmund ein längeres Trainingslager aufzuschlagen.

Separation ProcsDas Ziel, die direkte Qualifikation für die Olympischen Spiele in Rio, haben sie dabei genauso im Blick wie die Verpflichtungen der Studentinnen an Bord: Klausuren schreiben.

Rechts findet Ihr zum kompletten Artikel, der am heutigen Mittwoch (30. Juli) in den Ruhr Nachrichten erschienen ist:

Rio 2016: Volle Kraft voraus

U23-WM in Italien startet!

Die Rennen in Italien (Varese) der U23- Weltmeisterschaft sind bereits gestern gestartet. Das Team Frauenachter wünscht seinem U23- Achter, -Vierer und Zweier viel Spaß und Erfolg für die Rennen! Genießt die tolle Regatta und die Möglichkeit euch mit der Weltspitze zu messen und zeigt uns was ihr drauf habt 🙂

Grüße auch an das gesamte Trainer-Team und die Ersatzruderinnen, ohne die nichts geht!

Auf dem großen Foto ist der U23- Achter vor dem Mannschaftshotel zu sehen.

Danke euch allen für die Grüße, die uns aus dem Trainingslager Ratzeburg erreicht haben. Wir haben lange rätseln und zusammen sammeln müssen, und auch jetzt fehlt uns noch eine Karte! Wir hafreuen uns, dass ihr an uns denkt. Da fällt das Training bis zur WM in Amsterdam gleich leichter 😉

U23-Grüße aus Ratzeburg

Postkarten Vorderseite

Bronze in Luzern

Vom 11.07 bis 13.07 fand in Luzern das Finale des Ruderweltcups statt. Unter den 72 deutschen Athleten, welche sich auf 22 Booten verteilten, waren wir mit 17 Sportlerinnen aus dem Frauenachter Team stark vertreten. An den Start gingen zwei Frauen Vierer ohne Steuerfrau und der Achter. Der erste Vierer wurde mit Miriam Davids, Sophie Paul, Constanze Siering und Ulrike Törpsch besetzt. Im zweiten Vierer waren Constanze Duell, Lea- Kathleen Kühne, Clara Redetzke und Johanna Te Neues im Bug vertreten. Nach einem Bahnverteilungsrennen am Samstag ging es für die Vierer als erstes in die Finalrennen. An der Platzierung hat sich zum Vortag nichts geändert, dennoch war das Finalrennen Rudertechnisch besser gerudert. Leider wurden in der Startphase zu viele Sekunden liegen gelassen, dieser Rückstand konnte im Verlauf der Strecke nicht wieder aufgeholt werden. Im Ziel konnten wir uns alle über die erste Bronzemedaille für das deutsche Team freuen. Der zweite deutsche Vierer belegte den vierten Platz und startet bei den Weltmeisterschaften der Studenten Mitte September in Gravelines (Frankreich).
Am Samstag stand das erste Rennen für den Frauenachter auf dem Plan, welcher mit Kathrin Marchand auf Schlag, Kerstin Hartmann, Ronja Schütte, Charlotte Reinhart, Kathrin Reinert, Michaela Schmidt, Anne Becker und Julia Lepke im Bug besetzt wurde. Durch einen guten Start, der durch viel Kraft und effektiven Umkehrpunkten geprägt war, konnten wir an der 500m Marke bei Rumänien und England mitfahren. Kannada führte das Feld mit 3 Sekunden Vorsprung an. Leider war der Abfall nach der 1000 m Marke zu groß und wir erreichten den 4. Platz im Ziel. Durch dieses Rennen erhielten wir die Bahn zwei im Finale. Direkt neben den Engländern startend, gab es die idealen Bedingungen für ein Bordwand an Bordwand- Match. Nach 24 stündiger Regeneration stand am Sonntag das Finalrennen an. Mit Trainer und Steuerfrau Laura Schwensen wurde besprochen, den Abfall auf der dritten Teilstrecke zu reduzieren. Die Mannschaft war sich einig und konnte mit geringer Nervosität ins Rennen gehen. Als die Startampel auf dem Rotsee die Farbe von Rot auf Grün wechselte, ging es endlich los. Unser Start war geschlossen und kraftvoll. Bei leichten Gegenwindbedingungen sind wir sauber aus der Startbrücke heraus gerudert. Die 1000 m Marke war von 10 Druckschlägen geprägt und das dritte Teilstück wurde souverän eingeleitet. Die 500m Marke vorm Ziel wurde von drei Achtern im Abstand von nur einer Sekunde durchschritten, darunter auch der deutsche Frauenachter. Bug an Bug näherten wir uns mit England und Rumänien dem Ziel, ich bin mir sicher, dass dies eine Gänsehaut bei den Regattabesuchern auf der Tribüne auslöste. Leider war es nicht möglich, die hohe Geschwindigkeit der andern Achter mit zu fahren und wir verloren 4 Sekunden zu den Medaillengewinnern auf dem letzten Streckenabschnitt. Kannada erreichte als erster die Ziellinie, gefolgt von Rumänien, England, Deutschland, Holland und Australien. Durch diese Rennen haben wir viel an Erfahrung gewonnen. Nun wissen wir, woran ab Freitag auf dem Kanal in Dortmund gearbeitet werden muss. Mit viel Motivation und Ehrgeiz werden wir in diesem Trainingslager trainieren. Denn wir haben gemerkt, wie es sich anfühlt am Renngeschehen auf internationalen Niveau beteiligt zu sein und wollen noch weiter erfolgreiche Rennen rudern.

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Foto: Oliver Quickert

Frauenachter schließt Worldcupsaison erfolgreich ab

Mit einem packenden Rennen schloss der deutsche Frauenachter seine Worldcupsaison am Sonntag auf dem Rotsee ab. Nachdem sich das Team im Bahnverteilungsrennen am Samstag den Startplatz Vier hinter Kanada, Großbritannien und Rumänien sichern konnte, ging es auf dem Rotsee mit viel Ehrgeiz an den Start. Als um 14:18 Uhr die Ampeln bei strahlendem Sonnenschein auf Grün schalteten, gab es für das Großboot kein halten mehr. Nach 1000 Metern konnte sich das Team auf den bronzenen Medaillenplätze vorkämpfen – die Weltmeister aus Rumänien zeitweise hinter sich lassen. Im Endspurt kämpften sich diese jedoch noch am deutschen sowie dem britischen Team vorbei auf Platz 2. Deutschland beendete das Rennen unter begeistertem Jubel zufrieden mit Platz 4. Auf Platz Eins fuhren die Kanadierinnen genau wie im Bahnverteilungsrennen das Boot sicher ins Ziel.

DSC_8718Auch die zwei Vierer ohne Steuerfrau konnten ihre Plätze aus dem Bahnverteilungsrennen nicht verbessern. Hinter den zwei französischen Vierern fuhren sie auf Rang 3 (GER 1) und Rang 4 (GER 2) ins Ziel.

Zeiten:
Achter: Kanada: 06:10:53, Rumänien: 06:14:06, Großbritannien: 06:14:74, Deutschland (Marchand, Hartmann, Schütte, Reinhardt, Reinert, Schmidt, Becker, Lepke, Schwensen): 06:18:32, Niederlande: 06:20:23, Australien: 06:21:35

Vierer: Frankreich 1: 06:53:79, Frankreich 2: 06:57:02, Deutschland 1 (Davids, M., Siering, Törpsch, Paul) : 06:59:25, Deutschland 2 (te Neus, Düll, Kühne, Redetzki): 07:06:76