Endspurt zur Meisterschaft

So langsam wird es ernst was die Mannschaftsbildung für die U23-WM in Varese angeht. Die letzen Wochen haben wir schon zahlreiche Rennen im Zweier, Vierer und Achter absolviert, so auch letztes Wochenende die Internationale Regatta in Ratzeburg (14-15.06), der letzte Testwettkampf vor der Deutschen Meisterschaft in Brandenburg.

Da meine Partnerin Marisa Staelberg krank war und wir den Vierer und Achter an den Trainingswochenenden nicht in der Originalbesetzung trainieren konnten, war ich sehr gespannt was das Wochenende für mich bereithält. An beiden Tagen bin ich im Vierer und im Achter an den Start gegangen, Marisa wurde samstags nur im Vierer eingesetzt und Sonntags durfte sie in beiden Rennen starten, da es ihr dann doch besser als erwartet ging. Das hat uns beide sehr gefreut, da wir den Achter am Sonntag in der voraussichtlichen WM-Besetzung fahren konnten und schon einmal international unser Können unter Beweis stellen durften. Gesetzt wurden die Vierer am Samstag nach Rangliste und am Sonntag wurde nochmal bunt durchgewürfelt was die Besetzung angeht. International hatten wir im Vierer an beiden Tagen keine Konkurrenz, weil Polen alle Kräfte mobilisiert hat und ihren Besten Achter an den Start geschickt hat, indem sie die gemeldeten Vierer und zum Teil Zweier wieder abgemeldet haben.

Erfreulich war die Tatsache, dass wir an beiden Tagen im Achter Polen deutlich hinter uns gelassen haben, allerdings deutet der Abstand zu dem deutschen Frauenachter, die auch Samstags gefahren sind, darauf hin, dass in der U23-WM Vorbereitung noch ein hartes Stück Arbeit auf uns wartet. Nichtsdestotrotz freue ich mich auf die Herausforderung und blicke optimistisch in Richtung der Deutschen Meisterschaft. Im Großen und Ganzen war die Regatta ein Erfolg und ich habe mich über drei Medaillen freuen können.