Hartmann/Sinnig national weiter Spitze
Kerstin Hartmann und Marlene Sinnig haben ihre Spitzenposition im Kreis der nationalen Riemenruderinnen verteidigt. Mit 20 Sekunden Vorsprung gewannen sie die Dortmunder Langstrecke über sechs Kilometer in 23:38 Minuten vor dem Duo Nadja Drygalla/Ulrike Sennewald.
„Erfreulich für mich war zu sehen, dass es dahinter enger wird und die Mannschaften, was die Zeitabstände betrifft, zusammenrücken“, sagte Bundestrainer Christian Viedt. So kamen die Zweier auf den Plätzen zwei bis sechs innerhalb von 15 Sekunden ins Ziel: Drygalla/Sennewald in 23:58 Minuten als Zweite, gefolgt von Lepke/Agarius (3., 24:00), Franzen/Weingart (4., 24:02), Schmutzler/Reinert (5. 24:05) und Kemmerer/Schütte (6., 24:13).
Dabei schoben sich auch zwei Duos in den Blickpunkt, die bei der WM in Bled nicht dabei waren: Julia Lepke/Anne-Sophie Agarius und Nora Franzen/Katharina Weingart, die auf den nur zwei bzw. vier Sekunden langsamer waren als Drygalla/Sennewald. Anna Kipphardt und Kathrin Thiem konnten krankheitsbedingt nicht starten
Zufrieden war Bundestrainer Christian Viedt auch mit den Leistungen am Sonntag beim 2.000-Meter-Ergometertest. So fuhren Eva Paus, Nora Franzen und Katharina Weingart in 6:48 Minuten persönliche Bestzeit. Und Ronja Schütte schafft mit einer Verbesserung um vier Sekunden den deutlichsten Leistungssprung gegenüber den letzten Überprüfung im März dieses Jahres, auch Anika Kniest fuhr Bestwert. Viedt: „Das stimmt mich zuversichtlich, zumal wir ja zum jetzigen Zeitpunkt noch sehr früh in der Saisonvorbereitung sind. Doch das kann erst der Anfang sein. Wir wollen den Zweier und den Achter nach Olympia bringen, und dazu muss jede Ruderin weiter hart und konsequent an sich arbeiten.“
Nach den erbrachten Leistungen bei der Langstrecke und dem Ergometer-Test fahren diese Sportlerinnen mit ins Trainingslager nach Sabaudia (1.-18. Dezember): Kerstin Hartmann, Marlene Sinnig, Eva Paus, Katrin Reinert, Katharina Weingart und Nora Franzen.




