Zwei Zweier und ein Frauenachter in München am Start
Bundestrainer Ralf Holtmeyer hat sich festgelegt: Beim Weltcup in München bringt er zwei Zweier und einen Achter an den Start. Im Zweier starten die Europameisterinnen und Deutschen Meister im Zweier, Lenka Wech und Maren Derlien, sowie die „Youngster“ Katrin Reinert und Kathrin Thiem.
"Interessanter Wettbewerb" mit 18 gemeldeten Zweiern
„Ich will testen wie schnell unser schnellster Zweier im internationalen Vergleich ist. Wir hatten bei den Kleinbootmeisterschaften ja auch in Relation zu den anderen Bootsklassen die schnellste Zeit“, meinte Holtmeyer, der bei einer Konkurrenz von 18 Zweiern bewusst auf einen Doppelstart von Wech/Derlien verzichtet: „Die Weltmeisterinnen aus Weißrussland sind am Start und auch zwei rumänische, zwei amerikanische und vier australische Zweier. Das ist eine gute Konkurrenz und wird bestimmt ein interessanter Wettbewerb.“
Nur der USA-Achter fehlt
Gespannt ist er auch auf die Konkurrenz im Frauenachter. Hier haben acht Nationen gemeldet, neben dem Frauenachter geht aus Deutschland mit dem U23-Achter noch ein zweites Großboot an den Start. Vize-Weltmeister Rumänien hat gemeldet wie auch der britische Achter, der im Vorjahr in München-Oberschleißheim Bronze gewann, sowie China, die Niederlande, Australien, Weißrussland und Neuseeland. Einzig Weltmeister USA fehlt noch.
Diese Formation will Holtmeyer im Frauenachter ins Rennen schicken: Schlagfrau Elke Hipler, Nina Wengert, Silke Günther, Nadine Schmutzler, Magdalena Schmude, Josephine Wartenberg, Marlene Sinnig, Christina Gerking und Steuerfrau Annina Ruppel.
Zimmermann im Aufbautraining
Nicole Zimmermann, die im Vorjahr in München noch mit Elke Hipler WM-Silber im Zweier gewann und im Frauenachter Fünfte wurde, lässt den Auftakt-Weltcup noch aus. Aufgrund von Rückenproblemen musste sie lange Zeit mit dem Rudern pausieren und befindet sich derzeit im Aufbautraining. „Es wird besser, sie startet in München aber noch nicht“, meinte Holtmeyer. Ebenso befindet sich Sonja Ziegler nach Rückenproblemen im Aufbautraining.



