Bis hierhin gut durchgehalten!


18.03.07

Heute haben wir bereits den 16. Tag des Trainingslagers hinter uns gebracht, und ich finde, man kann behaupten, dass wir uns gut durchgeschlagen haben! Weil wir bei dem permanent strahlenden Wetter so gut trainiert hatten, erließ uns Ralf letzten Mittwoch sogar die eine geplante Einheit so dass wir einen kompletten trainigsfreien Tag genießen durften! Eine kleine Delegation entsandten wir nach Rom, um dem Papst einen Besuch abzustatten. Dieser war auch anzutreffen, nur zurückwinken wollte er anscheinend nicht...

Der große Rest von uns tummelte sich den ganzen Tag auf der sonnigen Terrasse, am Strand, oder (die ganz unglücklichen) im dunklen Kämmerlein zum Lernen oder Arbeiten.
Zwei äußerst vergnügungssüchtige klauten sich eins der Tretboote am Strand, schoben es unter starken Kraftanstrengungen und damit verbundenen Schweißausbrüchen ins Meer und ließen sich von der Brandung durchschaukeln. Natürlich wurde das Boot anschließend unter noch größerer Kraftanstrengung wieder den Strand hinaufgeschoben, die Schleifspuren im

Sand sind immer noch sichtbar.
Seit diesem fast perfekten Tag rast die Zeit nur so dahin. Heute, Sonntag, stand ein weiterer Höhepunkt auf dem Plan: Streckenfahren mit Partnertausch. Also, zuerst zwei mal 2000m (mit begrenzter Schlagzahl) mit der Original-Partnerin, immer zwei Boote gegeneinander, und dann werden die Boote neu gemischt, und man fährt noch einmal zweimal 2000m gegeneinander. Ein komisches Gefühl, plötzlich den "Feind in meinem Boot" zu haben. Aber das ist ehrlich gesagt schlicht übertrieben, denn letztendlich geht es ja darum, dass wir alle miteinander möglichst kompatibel sind, um nachher auch im Achter gut miteinander zu harmonieren. Nur doof, wenn die eigene Zweierpartnerin einen dann ohne jede Gnade platt macht... ;)

Heute Nachmittag sind wir dann erstmalig zwei Achter gefahren. Den zweiten Steuermann liehen wir uns von den Männern. Von der Brücke aus streng beobachtet von unserem werten Herrn Sportdirektor auf Besuch, versuchten wir denn auch, im Großboot wenigstens gut auszusehen. Die Kraft glänzte nämlich nach diesem anstrengenden Vormittag eher mit Abwesenheit.

Morgen steht unter anderem übrigens wieder Fußball auf dem Programm! Jipiieh, das heißt für mich wieder, planlos auf dem Platz hin und her zu rennen, während der Ball in alle Richtungen fliegt, die Meute hinterher rennt oder wild durcheinander ruft, und Ralf versucht, entweder durch lautstarke Anweisungen das Chaos zu organisieren, oder aber die Beine selbst in die Hand nimmt und hinter dem Ball herspurtet. Neinnein, ich übertreibe, auch wenn es immer viel zu lachen gibt, aber so einigermaßen haben wir das Spiel dann doch noch im Griff! Aber unser Trainer ist immer noch die (alles andere als Geheim-)Waffe!





Von: Elke


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Tretboot fahren in der Brandung: Lena und Elke

Nora, Lena, Nina: Eisessen am freien Nachmittag

Fleissige Studentin auf der Terrasse (Nadine)