Achter beendet Erfahrungs-Trip in Japan als Sechster
Eine harte Nuss war für den Frauenachter das WM-Finale, in dem das verjüngte deutsche Großboot als Sechster reichlich Erfahrung bei der WM in Gifu gesammelt hat. "Maximal Platz fünf - mehr war nicht drin", sagte Schlagfrau Nicole Zimmermann, die aber feststellte: "Wir sind noch nicht so weit, wie Boote anderer Nationen, in denen viel mehr Erfahrung sitzt. Wir sind aber im Laufe der Saison dichter herangekommen." Neuer Weltmeister wurde Australien, das sich in einem spannenden Finalrennen gegen Rumänien (Silber) und die Niederlande (Bronze). Das Großboot der USA, das lange in Führung gelegen hatte, wurde Vierter.
„Das Niveau war für eine nacholympische Saison sehr hoch. Eine Medaille war für uns nicht drin. Aber im nächsten und übernächsten sollten wir weiter sein, dann kommen wir mit dem Achter wieder in den Medaillen-Bereich“, sagte Ralf Holtmeyer. Der Bundestrainer bekam in Gifu zudem ein Signal von Lenka Wech. Die Schlagfrau des Weltmeister-Achters von 2003 will nach Beendigung ihres praktischen Jahres als Ärztin zur kommenden Saison wieder in den Achter einsteigen. Holtmeyer: „Ich rechne auch noch mit dem einen oder anderen aus dem Weltmeister-Boot.“
Frauenachter, Finale: 1. Australien 5:58,10 Minuten, 2. Rumänien 5:59,50, 3. Niederlande 5:59,61, 4. USA 5:59,88, 5. Großbritannien 6:01,34, 6. Deutschland (Nicole Zimmermann, Silke Günther, Nina Wengert, Maren Derlien, Sonja Ziegler, Marlene Sinnig, Nora Wehrhahn, Nadine Schmutzler und Steuerfrau Annina Ruppel) 6:04,37.


