Frauenachter erreicht das Finale - Rönfeldt/Gerking nur im B-Finale


31.08.05

Der Frauenachter hat das Finale (Sonntag, 13.15 Uhr Ortszeit, 6.15 Uhr MESZ) bei der WM in Gifu erreicht. Der vierte Platz im Hoffnungslauf reichte, um das Minimalziel zu realisieren. „Da fiel uns ein großer Stein vom Herzen“, sagte Steuerfrau Annina Ruppel. Denn das Rennen stand auf den gesamten 2.000 Metern auf des Messers Schneide. Die Platzierungen zwischen Rang zwei und fünf wechselten ständig, während der USA-Achter das Rennen von vorne weg bestimmte. Ruppel: „Wir haben gemerkt, dass alle Boote ins Finale wollten und mussten um jeden Schlag kämpfen.“

Schließlich kam der Frauenachter hinter den USA, Großbritannien und Australien ins Ziel, der Abstand zu den Weißrussinnen war am Ende mit eineinhalb Sekunden sogar recht komfortabel. „Wir haben super gekämpft, haben mit dem Finale unser Ziel erreicht und können jetzt noch einmal voll angreifen. Mal sehen, was am Ende dabei herauskommt“, fügte Nora Wehrhahn hinzu.

Frauenachter, Hoffnungslauf:
1. USA 6:01,26 Minuten, 2. Großbritannien 6:03,31, 3. Australien 6:04,09, 4. Deutschland (Nicole Zimmermann, Silke Günther, Nina Wengert, Maren Derlien, Sonja Ziegler, Marlene Sinnig, Nora Wehrhahn, Nadine Schmutzler und Steuerfrau Annina Ruppel) 6:04,60, 5. Weißrussland 6:06,00, 6. Russland 6:14,43.

Johanna Rönfeldt und Christina Gerking haben im ungesteuerten Zweier ihr großes Ziel, das WM-Finale in Gifu, dagegen verpasst. Im Hoffnungslauf kamen sie nicht über Platz drei hinter den USA und Weißrussland hinaus. Den zweiten Rang, der fürs A-Finale nötig gewesen wäre, verpassten sie um gut dreieinhalb Sekunden. So bleibt ihnen nur das B-Finale am Samstag.

„Natürlich sind wir enttäuscht. Aber wir haben keinen Fehler gemacht, die anderen waren einfach schneller“, sagte Schlagfrau Johanna Rönfeldt. Zum ersten Mal überhaupt in dieser Saison sind alle Top-Boote an den Start gegangen, der US-Zweier zeigt sich überhaupt erst zum ersten Mal in dieser Saison. Auch Christina Gerking erkannte die Stärke der Konkurrenz an: „Wir haben immer den Angriff gesucht, sie waren aber nicht effektiv genug.“ Jetzt gilt es, sich im B-Finale so gut wie möglich zu verkaufen. Gerking: „Wir müssen uns ein neues Ziel setzen, Platz sieben.“

Zweier ohne Steuerfrau, Hoffnungslauf:
1. USA 6:56,34 Minuten, 2. Weißrussland 6:58,27, 3. Deutschland (Johanna Rönfeldt, Christina Gerking) 7:01,93, 4. Dänemark 7:07,21, 5. Frankreich 7:11,01



www.frauenachter.de



Von: Carsten Oberhagemann


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Ein kräftiger Schluck aus der Flasche vor dem Rennen: Sonja Ziegler, die jüngste im Achter.