Frauenachter und Gerking/Rönfeldt Fünfte in München


19.06.05

Nach Platz vier im Bahnverteilungsrennen sprang für den Frauenachter im Endlauf beim Weltcup in München nicht mehr als der fünfte Rang hinaus. Neben dem australischen Großboot mussten er auch die Niederlande und die USA ziehen lassen, schließlich auch das russische Großboot. "Bis 1000 Meter haben wir alles richtig gemacht, auf dem dritten Streckenviertel aber zu viel Zeit liegen gelassen. Das müssen wir stabiler hinbekommen", sagte Trainer Werner Nowak, der den privat verhinderten Bundestrainer Ralf Holtmeyer in München vertrat. Zufrieden war Nowak inbesondere auch mit der Entwicklung der jungen Crew. "Es geht in die richtige Richtung. Wir brauchen nur mehr Wettkampfpraxis. Ein Bahnverteilungsrennen und ein Finale sind für eine Regatta zu wenig."

Der anschließende 500-Meter-Sprint zugunsten der Komen-Stiftung, den der deutsche Achter gegen den Olympia-Zweiten USA mit 1,8 Sekunden Rückstand verlor, kann dazu nicht zählen. Hier ging es hauptsächlich darum, der guten Sache "gegen den Brustkrebs" dienlich zu sein. "Das war natürlich selbstvertsändlich, dass wir da mitmachen", sagte Schlagfrau Nicole Zimmermann.


Achter, Finale:
1. Australien 6:35,93 Minuten, 2. Niederlande 6:37,02, 3. USA 6:41,33, 4. Russland 6:45,88, 5. Deutschland (Marlene Sinnig/Rostock, Nora Wehrhahn/Würzburg, Wilma Dressel/Dortmund, Mandy Emmrich/Dresden, Maren Derlien/Hamburg, Nina Wengert/Stuttgart, Silke Günther/Berlin, Nicole Zimmermann/Rostock, Steuerfrau Annina Ruppel/Herne) 6:47,16, 6. Weißrussland 6:52,41

Rönfeldt/Gerking wie in Eton Fünfte

Wie in Eton haben Johanna Rönfeldt und Christina Gerking den fünften Platz belegt. Hinter Neuseeland, zwei australischen Zweiern und Weißrussland kamen sie ins Ziel, nachdem sie am Start gewohnt schnell angegangen waren, auf der Mittelstrecke aber die Boote ziehen lassen mussten. "Bei dem Gegenwind fehlte uns die nötige Power. Solche Verhältnisse liegen uns nicht so sehr", sagte Christina Gerking. Zufrieden waren sie trotzdem mit dem wiederholten fünften Rang: "Wir haben alles gegeben und wissen, dass im Moment nicht mehr geht." Im B-Finale rehabilitiert haben sich Kerstin Naumann und Christiane Hölzel im B-Finale, das sie vor Frankreich und Tschechien gewannen.

Zweier ohne Steuerfrau, Finale: 1. Neuseeland 7:51,00, 2. Australien 2 7:53,60, 3. Australien 3 7:55,85, 4. Weißrussland 7:57,04, 5. Christina Gerking/Johanna Rönfeldt 8:00,09, 6. Australien 1 8:00,90

Zweier ohne Steuerfrau, B-Finale:
1. Kerstin Naumann/Christiane Hölzel 7:50,72, 2. Frankreich 7:54,45, 3. Tschechien 7:57,85



www.frauenachter.de



Von: Carsten Oberhagemann


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Fünfte in München: Der Frauenachter.

Blumen nach dem Rennen für die gute Sache: Nora Wehrhahn (von rechts), Wilma Dressel, Mandy Emmrich, Maren Derlien und Nina Wengert.

Wie in Eton auch beim zweiten Weltcup un München Fünfte: Johanna Gerking (links) und Christina Gerking.