Rudern gegen Krebs in Heidelberg


16.09.11

Es ist ein wunderbarer Tag – blauer Himmel, fast 30 Grad. Ich sitze wieder in einem Achter, wieder ziehe ich so viel ich kann an dem Riemen in meinen Händen. Doch heute ist der Griff des Riemens aus Holz und es sitzen nicht die Mädels mit mir im Boot, sondern Prof. Dirk Jäger, Heiko Ziegler, Thomas Dresel, Prof. Jürgen Debus, Johannes Breitenbach, Nicolas Attigah, Angelika Michels (Früher Brand vom KRV Wiking) und an den Steuerseilen Joachim Borgwardt. Die Gegner heißen auch nicht Großbritannien, China oder USA sondern Lebenachter, der Heidelberger Studentenachter und Marcel Hacker. Die Strecke ist nach der Startphase auch schon fast wieder vorbei – nur 300m reinhalten, die Schmerzen kommen erst danach.

Wie ihr seht ein besonderes Rennen. Nicht nur wegen der „unnormalen“ Gegebenheiten, sondern vor allem wegen des Grundes für das Rennen. Es findet im Rahmen der Regatta „Rudern gegen Krebs“ statt. Das Meldegeld fließt zum größten Teil in die Stiftung „Leben mit Krebs“ und ihre Sportprogramme für Krebspatienten. Doch nicht nur das Meldegeld fließt in diesen wichtigen Spendentopf, sondern auch die Einnahmen der fleißigen Helfer, die für das leibliche Wohl von Sportlern, Ausrichter und Zuschauern sorgen. Hinzu kommt das erruderte Geld, was Groß und Klein auf den bereitstehenden Ergometern einfahren können. Für jede geruderten 100 Meter spendet die Heidelberger Volksbank 1 Euro. So kam ein ansehnlicher Betrag von 2500 Euro zusammen.

Die Benefizregatta war die 27ste ihrer Art und fand zum zweiten Mal in Heidelberg statt. Mir hat der Tag in Heidelberg viel Freude gemacht, das Engagement der Leute war und ist bemerkenswert!



Bilder gibt es hier zu sehen:

rgh-heidelberg.de/fotoalbum.0.html

 

Wer sich für das Projekt interessiert, kann sich gerne auch hier informieren:

www.rudern-gegen-krebs.de

www.stiftung-leben-mit-krebs.de



Von: Ronja Schütte


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Engegement für "Rudern gegen Krebs": Ronja Schütte auf dem Ruder-Ergometer...

...und beim Interview in Heidelberg.