Frauenachter kämpfte gegen China und Gegenwind vergeblich an


09.05.08

China rüstet sich für die Spiele in Peking: Nach dem schnellen Zweier ohne Steuerfrau am Donnerstag fuhr am Freitagnachmittag der Frauenachter aus dem Reich der Mitte auf und davon. Über vier (!) Längen betrug der Rückstand des Frauenachters auf das chinesische Großboot beim Vorlauf beim Weltcup in München, im Ziel lagen über 13 Sekunden zwischen den Booten.

Ein Vorlaufergebnis, das Bundestrainer Ralf Holtmeyer mit Vorsicht bewertet wissen will: „Wir hatten heute wieder einen extremen seitlichen Gegenwind. Das macht bei der hohen Böschung an der Seite pro Bahn eine Länge aus.“ China fuhr auf Bahn vier, der deutsche Frauenachter auf Bahn zwei – dazwischen Olympiasieger Rumänien, der auch zwischen den beiden anderen Achter im Ziel ankam. Vierter mit großem Abstand wurde der deutsche U23-Achter mit Schlagfrau Franziska Kegebein.

Hoffnungslauf am Samstag um 17.54 Uhr


Den anderen Vorlauf gewann Australien. Die anderen Boote müssen in die Hoffnungsläufe. Hier trifft die Mannschaft um Schlagfrau Elke Hipler am Samstag um 17.54 Uhr auf die Niederlande und Neuseeland. Platz zwei muss mindestens zum Finaleinzug erreicht werden, nur dann kommt es zu einem zweiten Kräftemessen mit China.

Thiem/Reinert im Finale C

Kathrin Thiem und Katrin Reinert belegten im Hoffnungslauf im Zweier ohne Steuerfrau den fünften Platz und fahren somit im Finale C (Samstag, 12 Uhr) mit Großbritannien um Platz 13. Sie gingen das Rennen engagiert an und lagen nach 500 Meter noch auf Rang zwei. Bis 1.500 Meter kämpften sie mit dem italienischen und englischen Zweier um Rang drei, zu dem Halbfinale berechtigte. „Dann aber machte sich bemerkbar, dass sie bei diesem permanenten Gegenwind die schlechtere Bahn hatten und wurden schließlich durchgereicht. Insgesamt aber sind sie selbst mit ihrem Rennen sehr zufrieden“, sagte Coach Werner Nowak.





Von: Carsten Oberhagemann


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