Training in Hannover: nicht ganz ideal, aber schön!
In Hannover, da rudert´s sich schön! Die Hannoverschen Rudervereine liegen an Leine, Ihme und Maschsee, aber wer etwas auf sich hält, der trainiert "am Kanal"!
So auch wir: Christina Gerking, Daniela Gorr und ich, Elke Hipler, zusammen mit einem Haufen weiterer hannoverschen Ruderer aus Bundes- oder Landeskader.
Das Ironische an diesem nahezu perfekten Ruderrevier ist, dass wir seit mehr als zehn Jahren auf so grundlegende Dinge wie eine Bootshalle, einen Steg oder eine Umkleide warten. Seit vor zwei Jahren nun auch die leere Fabrikhalle der Conti, in der wir unsere Boote legen durften, abgerissen ist, dürfen wir den Steg und die Umkleide vom Kanu-Club Limmer benutzen. Die Boote liegen in der Wiese daneben. Aber wir sind weiterhin guter Hoffnung, denn nach jahrelanger Planerei scheint nun "in absehbarer Zukunft" mit dem Bau unseres "Ruderleistungszentrums" begonnen zu werden. Hoffen wir, dass der Bürokratiewahn, den dieses Vorhaben in den letzten Jahren mit sich zog, bald ein Ende hat und ich noch in meiner aktiven Ruderkarriere eine echte Bootshalle am Kanal erleben darf :)
Heute allerdings haben wir unsere Boote erstmal wieder zu den Vereinen gebracht, um sie über Weihnachten und Silvester (wenn wir uns im Ski-Langlauflager befinden) ein wenig vor Wind und Wetter zu schonen.
Ein paar Bilder von "unserem Kanal" seht Ihr nebenan.
Trotz allem möchte ich mich eigentlich gar nicht groß beschweren, denn bis auf diese Kleinigkeit am Kanal sind die Trainingsbedingungen in Hannover wirklich alles andere schlecht: Der Kraftraum im Olympiastützpunkt lässt keine Wünsche offen, und von allen Seiten (OSP, LSB, Angaria, Hochschulsport...) werden wir unterstützt. Ganz wichtig finde ich außerdem, dass Hannover eine Stadt der kurzen Wege ist: Wer ein Fahrrad hat, braucht kein Auto :)




