Anrudern im Achter und Kirchboot in Hameln
Da wollten die Athleten vom Dortmunder Stützpunkt natürlich nicht fehlen: Das traditionelle Anrudern des Deutschen Ruderverbandes fand in diesem Jahr am vergangenen Sonntag in Hameln statt, der Heimat von Michael Ruhe und Jan Martin Bröer.
Die sportliche Vielfalt des Rudersports und das gemeinsame Rudern von Jung und Alt, Spitzen- und Breitensportlern standen am Tag des Rudersports am 1. Mai bei strahlendem Wetter beim RV „Weser˝ von 1885 in Hameln im Mittelpunkt.
Um 10.47 Uhr eröffnete der DRV-Vorsitzende und RV Weser-Chef Helmut Griep beim traditionellen Anrudern des Deutschen Ruderverbandes die Rudersaison 2005 mit dem Flaggensignal begleitet von einem Kanonenschuss.
Bei der gemeinsamen Auffahrt wurden die Hobbyruderer aus ganz Deutschland durch die Nationalmannschaft, die in Hameln ein Trainingslager durchführte, unterstützt.
Es war ein eindruckvolles Bild als der Deutschland-Achter, Frauenachter, der Vierer ohne Steuerfrau sowie drei Doppelzweier aus der Skullmannschaft der Männer mit den übrigen Booten an den Start gingen. Im Deutschlandachter dabei waren Michael Ruhe, der Hamelner Sportler des Jahres 2004, und der frischgebackene Deutsche Meister im Zweier ohne Jan Martin Bröer vom RV Weser Hameln.
Auch der weltberühmte „Rattenfänger von Hameln˝ nahm an der Auffahrt in einer Barke teil. Anschließend ruderten in Barken und Kirchbooten Spitzenruderer, Junioren, ehemalige Rennruderer und Hobbyruderer in Sprintrennen mit- und gegeneinander. Frauen- und Männerachter stiegen gemeinsam in ein Kirchboot und demonstrierten auch in diesem ungewohnten Boot ihr Können. Das "lange Ruderwochenende" hatte schon am Freitag mit einem gemütlichen Abend im Festzelt begonnen. Am Samstag fand eine Tageswanderfahrt von Polle nach Hameln statt. Im Kulturprogramm ließ es sich Helmut Griep nicht nehmen, die nicht-rudernden Teilnehmer durch seine Heimatstadt Hameln zu führen.Am Abend gab es im bis auf den letzten Platz gefüllten Festzelt ein tolles Büfett und gemeinsam tanzten Jung und Alt, Spitzen – und Hobbysportler bei bester Stimmung mit Live–Musik in den Mai.
Von: Rita Nittinger



