Frauen-Achter behauptet führende Rolle
Der Frauen-Achter hat souverän seine führende Rolle in der Weltspitze behauptet. Wie im WM-Finale vor acht Monaten gewannen die Weltmeisterinnen vom Dortmunder Stützpunkt auch im Finale des Weltcup-Auftakts im polnischen Poznan gegen Rumänien, den WM-Zweiten. Nach 500 Metern lange noch zurück, doch dann begann die starke Phase: Bis zum Ziel fuhren sie fast eine komplette Länge auf Rumänien heraus. „Das war im Grunde schon okay“, sagte Bundestrainer Ralf Holtmeyer, um im nächsten Satz anzufügen: „Auf der Streckenmitte müssen wir uns noch eine halbe Länge erarbeiten.“
Goldbach/Derlien glücklich über Platz drei
Glücklich strahlend legten auch Sandra Goldbach und Maren Derlien am Siegersteg an. Mit ihrem Rennen im Zweier ohne Steuerfrau waren sie sehr zufrieden. Wie auch der Bundestrainer: „Das war eine Top-Leistung. Jetzt fehlen nur noch 250 Meter bis zu den Top-Nationen“, sagte Ralf Holtmeyer.
Denn bis weit nach der 1.500-Meter-Marke lag die neue Zweier-Kombination Goldbach/ Derlien noch in Führung, mussten auf den letzten Schlägen wie tags zuvor im Bahn-Verteilungsrennen aber noch die starken Rumäninnen und Britinnen vorbei ziehen lassen. „Ich hätte nicht gedacht, dass wir so gut mithalten können“, freute sich Schlagfrau Sandra Goldbach. Denn im Finale boten sie den WM-Dritten und Weltmeisterinnen des Vorjahres deutlich länger Paroli.
„Den Endspurt üben wir noch. Sandra hat gekämpft wie ein Tier, aber ich konnte nicht mehr so mitziehen“, meinte Maren Derlien, die zu dieser Saison von den Skullern zu den Riemern wechselte und erst seit sechs Wochen mit Sandra Goldbach zusammen am Dortmunder Stützpunkt trainiert.
Von: Carsten Oberhagemann


